18 Brandschützer bei Leistungsprüfung erfolgreich
Jeder Handgriff sitzt

Bestens vorbereitet, stellte die Leistungsprüfung "Löschen von Bränden" auch für die 111. Gruppe der Feuerwehr Tremmersdorf kein Problem dar.
Mit dem Slogan "Frauen zur Feuerwehr" wirbt derzeit der Landesfeuerwehrverband Bayern um mehr weibliche Kräfte im Feuerwehrdienst. Dass dies den Tremmersdorfer Brandschützern bereits gelungen ist, zeigte sich bei der Leistungprüfung "Löschen von Bränden".

18 Prüflinge stellten sich bei dem Test in der 109., der 110. und der 111. Gruppe den Aufgaben - darunter auch sieben junge Frauen. Elf Teilnehmer waren zum ersten Mal bei einer solchen Prüfung dabei und erwarben die Stufe 1. Unter den kritischen Augen von Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Daniel Beaudet, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Schiedsrichter Heinz Koppauner zeigten die Feuerwehrleute, was sie in der Vorbereitung gelernt hatten.

Brandschützer ohne Fehler

Jeder Handgriff saß; das Kuppeln und Verlegen der Schläuche verlief wie am Schnürchen. Auch die Knoten und Stiche schafften die Feuerwehrleute fehlerfrei und in der dafür vorgesehenen Zeit. Der theoretische Teil mit Fragebögen bereitete ihnen ebenfalls keine Probleme. Stellvertretender Kommandant und Gruppenführer Markus Hefner hatte die drei Gruppen bei Übungen auf die Leistungsprüfung vorbereitet. Er fungierte bei der Prüfung selbst in allen drei Gruppen als Gruppenführer, wofür er ein Sonderlob von den Schiedsrichtern erhielt.

Seit Einführung des Leistungsabzeichens im Jahr 1959 wurden an Mitglieder der Feuerwehr Tremmersdorf insgesamt 818 Abzeichen verliehen. Im 36 Wehren zählenden Kreisbrandbezirk Tafelmeyer befindet sich Tremmersdorf somit unter den "Top vier".

Geld gut angelegt

Bei der Übergabe der Abzeichen lobte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer das Engagement der Brandschützer. Er appellierte an die Mitglieder, der Feuerwehr die Treue zu halten. Bürgermeister Albert Nickl hieb in die gleiche Kerbe. Er zeigte sich sehr angetan von dem starken Engagement der "jungen Truppe" - besonders, da in naher Zukunft ein neues Feuerwehrauto für Tremmersdorf angeschafft werden soll. Somit könne er sicher sein, dass das Geld der Gemeinde gut angelegt sei.
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