200 furchtlose Kinder stecken bei "Learning Campus"-Ferienprogramm auch in See
Schlangestehen vor der Python

Rund 200 Kinder, aus drei Gemeinden, an einem Tag: Das ganztägige Ferienprogramm für Eschenbach, Kemnath und Parkstein stellte die 35 Betreuer von "Learning Campus" vor große Herausforderungen. Den Verantwortlichen des Freizeitgestaltungsvereins, Stephan Müller und Guido Lamitz, sich am Rußweiher ideale Voraussetzungen für die Gemeinschaftsveranstaltung.

Für die teilnehmenden Mädchen und Buben hatten sie am Mittwoch die Gestaltungsthemen "All I want is Music", "Komm, wir bauen eine Stadt", "Hoch und nass - Erlebnis grenzenlos" und "Tierisch gut" wegen der großen Hitze auf einen Tag zusammengelegt. Im Rotationsbetrieb garantierten Kanufahrten, Floßbau, Fahrt mit dem Riesenkanadier für die Kleinsten, Spiele und eine Schlangenschau eine unvergessliches Erlebnis.

Die Organisation war perfekt. In Sachen Sicherheit legten die Pädagogen Wert auf hohen Standart. Es gingen nie mehr als 15 Kinder mit ihren Betreuern zum Baden. Jedes Kind trug ein Armband und musste bei Fahrten mit Kanu, Kanadier oder Floß eine Schwimmweste anzulegen. Zusätzlich waren stets sechs Rettungsschwimmer vor Ort.

Besonderen Erlebniswert hatte eine Schlangenschau mit Werner Kennel junior. Er zeigte neben kleinen afrikanischen Hausschlangen prachtvolle südamerikanische Kaiserboas und eine Königspython. Sie alle waren in Gefangenschaft gezüchtet worden. Kennel war überrascht, dass etwa 90 Prozent der Kinder sofort bereit waren, die Reptilien anzufassen und sie über Arme sowie Schultern schlängeln zu lassen.

Weitere Programmpunkte der Woche waren eine Planwagenfahrt, Besuch einer Pferdekoppel und eine Wanderung zu Alpakas nach Zessau. Der Transport der Kinder erfolgte mit eigenen Bussen und durch eine Kooperation mit dem St.-Michaels-Werk Grafenwöhr.
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