200 Stellen standen auf der Kippe
Hintergrund

Grafenwöhr. (ha) Klaus Lehl, Betriebsratsvorsitzender für die Zivilbeschäftigten bei der US-Armee, dankte den Feuerwehrleuten für ihre Arbeit als "Mädchen für alles" an 365 Tagen im Jahr. Lehl würdigte beim CSU-Besuch auch die Unterstützung der Politik für die Zivilbeschäftigten. Als im Frühjahr 2014 rund 200 Stellen abgebaut werden sollten, wirkten Stadt, Landkreis, Freistaat und Bund in beispielloser Weise zusammen.

Staatsministerin Christine Haderthauer sei zweimal persönlich vor Ort gewesen. Dies habe Wirkung gezeigt: "Der Abbau konnte verhindert werden", berichtete Lehl. Hier habe auch das Modell "Rente mit 63" sehr geholfen.

Trotzdem hat Lehl weiter Sorgen: Für Anfang 2015 droht ein Abbau im Bereich der Schießbahnen, der aber wahrscheinlich ohne Kündigungen bewerkstelligt werden kann. Insgesamt sei in den vergangenen Jahren ein kräftiger Aderlass bei den Zivilstellen eingetreten. Dies werde aber noch nicht das Ende sein, denn in den Jahren 2015/2016 stünden weitere Reduzierungen an.

Lehl zeigte sich erfreut darüber, dass das Jahr 2014 ohne Kündigungen überstanden werden konnte. Trotzdem gelte es, vonseiten des Betriebsrates und der Gewerkschaften weiter wachsam zu sein.
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