2015 ein Jahr der Bauarbeiten

Mit dem Frühling beginnt für die Baubranche das neue Jahr. Vor allem in Eschenbach gibt es für die Firmen der Region viel zu tun, wie der Bürgermeister beim Ausblick in der Bürgerversammlung belegte.

Wenn es nach Peter Lehr geht, wird der Bauernmarkt am 14. Juni der Jahreshöhepunkt 2015. Bei der Bürgerversammlung (wir berichteten) zählte der Bürgermeister bei seinem Ausblick aber vor allem Bauprojekte auf. Dazu zählt der Aus- und Umbau des Taubnschusteranwesens. Dieser sei Voraussetzung, "dass dort in den nächsten Jahrzehnten das kulturelle Leben aufblühen kann".

Die Arbeiten am Generationenpark seien nach der Winterpause schon wieder angelaufen, um sie Ende April abschließen zu können. Dies sei nötig, um "die Grünanlagen bis zum Einweihungstermin beim Siedlerbundfest Ende Juni gestalten zu können." Ende Mai soll der Ausbau der inneren Speinsharter Straße starten. An dessen Ende soll die Straße einheitlich 6,50 Meter breit sein. An der Südseite soll zudem ein etwa 1,50 Meter breiter Gehweg und beim "Hochhaus" eine Querungshilfe entstehen. Er bat um Verständnis für die nötige Vollsperrung während der Bauarbeiten.

Die Planungen für den Ausbau von Jahn- und Oberer Zinkenbaumstraße begannen im Jahr 2007. Am 16. März sollen nun endlich die Arbeiten beginnen. Dabei sollen auch Wasserversorgung, Kanal und Beleuchtung erneuert werden. Außerdem verlegen die Arbeiter Leerrohre für Gasversorgung und Glasfaseranschlüsse.

Abgeschlossen ist die Ausschreibung für den Breitbandausbau. Schwerpunkte werden die Industriegebiete Am Stadtwald und Stegenthumbach sein. "Es profitieren aber auch die Haushalte in der Nähe", versicherte Lehr. Ab November soll die Datenübertragung deutlich schneller sein. Im vergangenen Jahr beschloss der Stadtrat den Ausbau des Heimat- und Kulturzentrums Taubnschuster in zwei Abschnitten. Der laufende Betrieb soll möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Für die Modernisierung des Wohnbereichs Stirnberg sei das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK wichtig. Die gemeinnützige WoBau GmbH des Landkreises will mehrere Wohnblöcke energetisch sanieren und ein zentrales Heizkraftwerk erstellen. Dies bedeute eine "deutliche Aufwertung des Wohnstandorts". Für Oktober/November kündigte er den Neubau des Mönchs am Großen Rußweiher (Obersee) an. Während der Pause hatte Uta Nürnberger die Antworten für ein Preisrätsel zum Ortsgeschehen eingesammelt. Zum Ende gab sie die Namen von 40 Gewinnern bekannt. Für sie gab es Eschenbacher Partnerschaftsuhren, Künstlertassen, Schals, Regenschirme, Handtücher und Sekt.
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