2022 könnten erste Häftlinge einziehen

Nach neuesten Berechnungen benötigt das Justizministerium für die Haftanstalt in Marktredwitz zwischen 5,5 und 6,5 Hektar Fläche. Anfang 2016 soll die Standortentscheidung, also entweder Rathaushütte oder Wölsau, getroffen werden. Parallel dazu tritt der Freistaat in Grundstücksverhandlungen und startet einen Architektenwettbewerb. 2017/18 sind reine Planungsjahre. 2018 soll das Geld für den Bau im Haushalt bereitgestellt werden. Der Spatenstich ist 2019 vorgesehen. Der Bau wird sich bis 2022 hinziehen. "Wir bauen immer zunächst die sechs Meter hohe Mauer um das Gelände", sagt Oberstaatsanwalt Gregor Eisenhuth. Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Bauprojekten muss sich an der Baustelle jeder Arbeiter ausweisen. Auch dürfen nur registrierte Baufahrzeuge einfahren. "Das hat den positiven Nebeneffekt, dass auf unseren Baustellen nichts geklaut wird." Wenn das Gefängnis steht und eingerichtet ist, schließt sich ein mehrmonatiger Probebetrieb an. Danach ziehen die Häftlinge ein.
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