2:2 gegen TSV Detag Wernberg fällt in der Nachspielzeit
SV Grafenwöhr muss mit Remis leben

SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Rahn, Träger (84. Schönberger), Wächter, Fichtl, Renner, Weissel, Kraus, Dobmann (75. Drat), Schmidt

TSV Detag Wernberg: Buchberger, Litke, Becker (46. Christian Luff), Schmid, Luff, Dütsch (72. Patrick Luff), Sklenar (84. Simon Luff), Reis, Cihelka, Alexander Luff, Petrov

Tore: 1:0 (32.) Markus Kraus, 1:1 (51.) Christoph Reis, 1:2 (82.) Lukas Sklenar, 2:2 (92.) Johannes Renner SR: Stephan Herdegen (Regensburg) - Zuschauer: 100

(otr) Die Negativserie der Sportvereinigung Grafenwöhr auf eigenem Gelände hält an. In dem so wichtigen Spiel gegen den Aufsteiger TSV Detag Wernberg kam die Solter-Truppe über ein 2:2 nicht hinaus, wobei der Ausgleichstreffer sogar erst in der Nachspielzeit fiel. Angesichts der enormen Personalsorgen bei den Gastgebern müssen diese mit dem Punkt gegen Wernberg aber durchaus zufrieden sein. "In der derzeitigen Situation kann ich die jungen Spieler nicht langsam an das Bezirksliganiveau heranführen. Sie werden ins kalte Wasser geworfen", sagte Trainer Bernhard Solter.

Die Partie begann vielversprechend für die Gastgeber. Die Pausenführung durch Markus Kraus war völlig verdient, zumal in der 43. Minute ein Schuss von Johannes Renner am Pfosten landete und in der 45. Minute die Wernberger Abwehr einen Kopfballtreffer von Markus Kraus gerade noch verhinderte. Wie aus dem Nichts heraus fiel in der 51. Minute der Ausgleich. Nach einem Freistoß drückte in einer unübersichtlichen Situation Christoph Reis den Ball zum 1:1 über die Linie.

Ein Fehler in der Grafenwöhrer Defensivabteilung wurde acht Minuten vor dem Ende bestraft. Lukas Sklenar erzielte die Wernberger Führung. Als alle schon mit einer erneuten Grafenwöhrer Heimniederlage rechneten, gelang Johannes Renner doch noch der verdiente Ausgleich. Einen langen Ball in den Strafraum konnte TSV-Schlussmann Alexander Buchberger nicht richtig greifen, aber ein auf der Torlinie stehender Abwehrspieler verhinderte mit dem Körper den Treffer. Der abprallende Ball kam zu Renner, der aus kurzer Distanz das Leder über die Linie drückte.
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