22 neue Heimplätze

Die Zeit des Zweifelns ist vorbei. Nun sind die Würfel für die Erweiterung des Senioren- und Pflegeheimes "Am Reiserwinkel" endgültig gefallen.

Floß. (le) Voraussetzung dafür war die Zustimmung aller Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, Verwalter und Geschäftsführer Thomas Gollwitzer zu bevollmächtigen, die Änderung der bestehenden Teilungserklärung bei einem Notar in Auftrag zu geben.

Das wiederum führte zur Entscheidung der Betreibergemeinschaft, die Bauplanungen einem Weidener Architekturbüro zu übertragen. Das ist nun geschehen. Die apg90 architekten+stadtplaner aus Weiden haben erste Vorentwürfe für das Bauprojekt erstellt. Diese sind Grundlage für die Vorbereitung der Teilungserklärung, die notariell beurkundet und von allen Eigentümern unterschrieben werden müssen.

Eigentümerversammlung

In einem Schreiben an die Eigentümer hält Verwalter Thomas Gollwitzer fest, dass nach Vorlage des Entwurfes der neuen Teilungserklärung eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen werde. Sobald auch diese Hürde genommen ist, wird die Bauplanung endgültig fertiggestellt und über den Markt Floß beim Landratsamt Neustadt für die baurechtliche Genehmigung eingereicht. Das Prozedere kann noch einige Monate in Anspruch nehmen. Trotzdem lässt sich heute schon daraus schließen, dass ein Baubeginn im Herbst mit Sicherheit nicht möglich sein wird. Doch in den folgenden Monaten können alle Vorbereitungen für einen Start im Frühjahr getroffen werden.

Der Vorsitzende des Verwaltungsbeirates, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, hält die Verzögerung nach all den schwierigen Verhandlungen noch für vertretbar. Wichtig sei, dass der Anbau verwirklicht werde. Deshalb gab es eine Reihe von Zugeständnissen.

Die Bestandssicherung der Einrichtung kann nun gewährleistet werden kann. Daran sollte kein Zweifel mehr bestehen. Dafür bürgt die Verlängerung des Mietvertrages zwischen der Betreibergesellschaft und der Eigentümergemeinschaft auf 25 Jahre.

Der geplante Neubau sieht 22 Heimplätze (18 Einzelbettzimmer und zwei Zweibettzimmer ) sowie einen Mehrzweck- und Nebenraum vor. Im Keller wird die Technik untergebracht. Der Erweiterungsbau wird direkt an das bestehende Haus angebunden und stellt sich als eine geschlossene bauliche Einheit vor.

Baubeginn im Frühjahr

Heimleiter Carsten Fischer freut sich auf das neue Haus. Allein die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit spielte bei den Entscheidungen der Betreibergesellschaft eine wesentliche Rolle. "Wenn im Frühjahr 2015 begonnen wird, wollen wir nach gut zwölf Monaten Einzug in das neue Haus halten", sagte Fischer.
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