24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehren
Wie in der Realität

Pfreimd. (slh) "Mit Blick auf den späteren Einsatzalltag ist es wichtig, sich kennenzulernen", hob Kreisbrandmeister Günther Ponnath hervor, als er die Jugendfeuerwehren aus Pfreimd, Iffelsdorf und Weihern im Pfreimder Gerätehaus zur 24-Stunden-Übung begrüßte. Bürgermeister Richard Tischler lobte die Jugendlichen für den Dienst in der gemeindlichen Feuerwehr. Er begrüßte die Übung, lerne man doch die Arbeitsweise bei einem Einsatz kennen.

Nach einer kurzen Unterweisung ging es an die Gerätschaften, um sich auf die kommenden Prüfungen mit einzelnen Übungen vorzubereiten. Eine Gruppe hatte sich bei der Personenrettung zu bewähren, eine andere mit vereinten Kräften Bäume zu beseitigen. Kaum zurück, schlug in der Pfreimder Volksschule ein Brandmelder an. Schnell wurde ein Löschaufbau simuliert. Das Mittagessen fiel kurz aus, wurde man doch zu einem schweren Verkehrsunfall auf das Gelände des Bauhofes gerufen. Die "Darsteller" waren realitätsnah "präpariert", um den Jugendlichen ein täuschend echtes Bild zu bieten. Die Nachwuchskräfte hatten Personen zu retten oder unter Schock stehende Menschen zu betreuen. Die Jugendlichen waren gewissenhaft bei der Sache. Nachmittags hieß es zum Ausgleich "Spiel, Sport und Gaudi" beim "Fliegenden Teppich" oder beim Getränkekistenstapeln.

Dann wurde es wieder ernst: Nach dem Abendessen wurde in Iffelsdorf eine vermisste Person gesucht, und am frühen Morgen war in Weihern ein Flächenbrand zu löschen. Die Jugendwarte Philipp Auer (Pfreimd), Johannes Schmid (Weihern), Stephanie Pösl (Iffelsdorf) sowie Jugendwartsprecher Karl Striegl waren mit den Verlauf sehr zufrieden.
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