25 Meter hohe Felsnadel bei Högen ein Zeil bei Wanderung der KAB Schlicht
Alter Fritz ragt in den Himmel

Die KAB Schlicht unternahm unter der Leitung von Willibald Merkl (Siebter von rechts) und Stadtpfarrer Johannes Kiefmann (Zehnter von rechts) eine Herbstwanderung. Bild: ct
Sehr gut angenommen wurde die von Willibald Merkl geleitete Herbstwanderung der KAB Schlicht im westlichen Teil des Landkreises. Rund 30 Teilnehmer, unter ihnen auch Präses Stadtpfarrer Johannes Kiefmann, machten sich auf den Weg, um interessante, aber für viele unbekannte Plätze der Heimat zu erkunden.

In Fahrgemeinschaften ging es nach Ermhof, wo man die in den Jahren 2006 bis 2008 freigelegten Grundmauern der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Martin besichtigte. Merkl erläuterte, dass es sich um einen der wohl ältesten Sakralbauten Europas handelt, der ursprünglich aus dem 8. Jahrhundert stammt, im Zuge der Säkularisierung 1817 profanisiert, in der Folge als Scheune genutzt und 1979 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Dann wanderte man zur ehemaligen Simultankirche in Ernhüll, einem kleinen Gotteshaus, mit 530 Metern über dem Meeresspiegel eine der höchstgelegenen Kirchen im weiten Umkreis.

Dritte Station war der kleine, über dem Högenbachtal gelegene Ort Hellberg. Von hier aus wanderte man zu einer imposanten Felsformation mit herrlicher Aussicht auf die Burgruine Lichtenegg. Besonders interessant fand man auch eine 25 Meter hohe Felsnadel, nach König Friedrich II. von Preußen Alter Fritz genannt. Im Ort Högen wies Merkl besonders auf das ehemalige Schloss hin, das 1668 im Besitz des Gelehrtern, Hofrats, Lehenspropstes und Kanzlers von Herzog Christian August von Sulzbach, nämlich Christian Knorr von Rosenroth, befand.

Seinen Abschluss fand der Ausflug mit einer zünftigen Einkehr im Gasthaus Alter Fritz in Haunritz. Dort erhielt Wanderführer Merkl von den Teilnehmern eine Spende für das Projekt Kinder-Universitätsklinik für Ostbayern (Kuno).
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