27 Firmen führten Bauarbeiten aus

Bürgermeister Werner Nickl und Architekt Günther Lenk ließen die Maßnahmen bei der Segnungsfeier Revue passieren: Mit den Anbauten für die Kinderkrippe und den Kinderhort war im Frühjahr 2013 begonnen worden. Pünktlich zum neuen Kinderkrippen- bzw. Kinderhortjahr im September 2013 konnten die Räume in Betrieb genommen werden. Die Bauarbeiten zur Generalsanierung des Kindergartens begannen in den Sommerferien 2013. Mit dem Start des neuen Kindergartenjahres 2014/15 konnte der Betrieb im sanierten Gebäude aufgenommen werden. Die Generalsanierung dauerte knapp ein Jahr. Die vier Kindergartengruppen waren derweil in der Grundschule und im Pfarrheim untergebracht. Mit den Bauarbeiten waren 27 Firmen, fast alle aus der Region, beauftragt. In allen Ecken und Winkeln war gebaut und saniert worden. Die Gebäudetechnik wurde bis auf die Heizzentrale komplett erneuert, die neue Trinkwasserverordnung machte dies notwendig.

Das historische Bauwerk wurde nahezu in den Rohbauzustand zurückgeführt und erhielt eine neue komplette Raumschale. Für Kinder und Personal wurden neue, helle, freundliche Räume geschaffen, ein großzügiger Garderobenbereich im Erdgeschoss, ein Speiseraum und angemessene Sozialräume für die mittlerweile 30 Mitarbeiterinnen. Mit einer Außenwanddämmung hat man das Kindergarten-Gebäude für die Zukunft und die Energiewende aufgerüstet, die Räume werden künftig über eine dezentrale Anlage be- und entlüftet. Im gesamten Kindergarten- und Kinderkrippenbereich sorgt LED-Beleuchtung für Durchblick. Energetischen Maßnahmen reduzieren den Energieverbrauch deutlich. Die Kostenschätzung lag bei rund 1,9 Millionen Euro, mit einer staatlichen Förderung von rund 800 000 Euro. (stg)
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