3:0 reicht nicht

Für den SV Plößberg nahm die Partie gegen Grafenwöhr einen bitteren Ausgang. Bis zur 65. Minute führten die Stiftländer mit 3:0, doch am Ende unterlagen sie mit 3:4. In dieser Szene versucht der zweifache Torschütze Matthias Freundl (grünes Trikot), den Ball gegen den Grafenwöhrer Florian Träger mit der Hacke zu spielen. Bild: Gebert

3:0 lag der SV Plößberg in Front und hatte den ersten Heimsieg in dieser Saison vor Augen. Doch es kam noch ganz anders: In der Nachspielzeit versetzten die Grafenwöhrer den Gastgebern den K.-o.-Schlag.

SV Plößberg: Zeus, Böckl, Löw, Reil, Ziegler, Mois (35. Lalenko), M. Weniger, T. Weniger, Sonnberger (67. Gleißner), Filinger, Freundl

SV Grafenwöhr: Pachelbel, Kasseckert, König (80. Miles), Träger (46. Drat), Dippl, Doppmann, Weiss, Renner, Schuster, Kraus, Lober (46. Walberer)

Tore: 1:0 (28.) Max Weniger, 2:0 (38.) Matthias Freundl, 3:0 (48.) Matthias Freundl, 3:1 (65.) Jan Kasseckert, 3:2 (72.) Johannes Renner, 3:3 (76.) Stefan Weiss, 3:4 (90.+2) Johannes Renner - SR: Johannes Ziegler (Pfreimd) - Zuschauer: 100

(svp) Der SV Plößberg schließt die Vorrunde der Bezirksliga Oberpfalz Nord ohne Heimsieg ab. Dabei verspielte die Walbert-Truppe am Sonntag gegen Grafenwöhr sogar einen 3:0-Vorsprung und stand am Ende (3:4) mit leeren Händen da.

In der ersten Hälfte sah noch alles gut aus für den Gastgeber. Nach einer verhaltenen Anfangsphase kamen die Hausherren immer besser ins Spiel, konnten sich jedoch zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Nach einer knappen halben Stunde nutzte Max Weniger einen Fehler in der Gästeabwehr und erzielte das 1:0. Zehn Minuten später bediente Toni Weniger nach einer herrlichen Kombination Torjäger Matthias Freundl, der mit einem schönen Heber ins lange Eck für das 2:0 sorgte. Die Gäste versuchten nun etwas mehr zu tun, blieben aber bis zum Pausenpfiff erfolglos.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber sofort wieder zur Stelle und Matthias Freundl überlistete den Gästeschlussmann mit einem Lupfer zum 3:0. Unverständlicherweise gaben die Hausherren danach das Spiel völlig aus der Hand. Die Gäste kamen immer besser ins Spiel und erzielten innerhalb von zehn Minuten drei Treffer zum Ausgleich. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit verwandelte Johannes Renner einen Freistoß zum Siegtreffer für Grafenwöhr. Diese Niederlage resultierte aus eklatanten Schwächen der Plößberger bei Standardsituationen, bei denen man auch Torhüter Zeus kein gutes Zeugnis ausstellen kann.
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