31 Teilnehmer bei Einweisung durch die Feuerwehr
Keine Scheu vorm Defibrillator

Aus aktuellem Anlass, dem plötzlichen Herzinfarkt eines Neudorfers, hatte die Feuerwehr eine Defibrillatoreinweisung veranstaltet. 31 Teilnehmer waren ins Vereinszentrum gekommen.

Der Patient ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Kommandant Johann Paulus freute sich über das große Interesse. Der Defibrillator ist seit einem Jahr beim Autohaus Post hinter der Tankstelle montiert. Die Raiffeisenbank Weiden hat das Gerät gespendet. Die Kosten für den Akku übernimmt das Vereinskartell.

Die Neudorfer würden sich zwar freuen, wenn der Defibrillator nie zum Einsatz kommen muss. Für den Fall, dass er benötigt wird, sollten die Bürger keine Scheu vor diesem lebensrettenden Gerät haben und es auch fachgemäß bedienen können. Wie einfach das ist, erläuterte der Referent, Feuerwehrkommandant Sebastian Hartl aus Oberwildenau.

"Der Defibrillator erklärt alle Schritte von selbst, hat man was nicht verstanden, wiederholt er sich sooft, bis der nächste Schritt getan wurde." Bei der Ersten Hilfe sind die drei As sehr wichtig, Ansprechen, Anfassen und Atmung prüfen. Man kann mit dem Defibrillator beim hilfebedürftigen Menschen nichts falsch machen, so Hartl. Außerdem sind auch noch die Herzdruckmassage und die Fremdbeatmung durchzuführen.

Das allerwichtigste ist aber den Notruf 112 abzusetzen. Die Teilnehmer durften das Gerät am Dummy selbst ausprobieren und erkannten sehr schnell, wie schwierig eine Herzdruckmassage ist.
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