3:2-Sieg im Verfolgerduell beim SV Hutthurm
Paukenschlag des SV Etzenricht

Hutthurm. Nach zwei Auswärtsniederlagen feierte das Team von Trainer Michael Rösch einen Einstand nach Maß in die Rückrunde der Landesliga Mitte: Der SV Etzenricht fügte dem SV Hutthurm seine dritte Heimniederlage bei und rückte wieder auf Platz zwei vor - punktgleich mit Spitzenreiter DJK Ammerthal, der beim 1. FC Bad Kötzting mit 0:2 unterlag. Die beiden Klubs aus dem Fußballkreis Amberg/Weiden führen mit je 37 Zählern die Tabelle an.

An Benjamin Neunteufel lag es nicht, dass die Hutthurmer geschlagen vom Platz gingen. Der Torjäger der Gastgeber ließ sich von der SVE-Deckung nicht neutralisieren, sorgte für das 1:1 vor dem Wechsel und den späten Anschlusstreffer in der Schlussphase. Für Neunteufel waren es die Saisontore 14 und 15.

Die beiden Gegentreffer konnte SVE-Trainer Michael Rösch aber locker verschmerzen: "Wir haben heute eine richtig gute Leistung gezeigt und verdient bei einem starken Gegner gewonnen." Kritisch sah er nur die Konzentrationsmängel gegen Ende der Partie: "Das Einzige, was wir uns ankreiden müssen, ist, dass wir nach der Roten Karte gegen Hutthurm ein paar Prozent herausgenommen haben. So wurde es durch den Anschlusstreffer noch einmal unnötig spannend."

Die Favoritenrolle hatten die Gäste nach zwei Auswärtsniederlagen sicherlich nicht, dennoch gingen sie mit reichlich Selbstbewusstsein in das Verfolgerduell. Zehn Minuten lief das Match, als Andreas Schimmerer nach einer Ecke von Marco Lorenz und anschließender Kopfballverlängerung von Kapitän Stephan Herrmann den Ball mit der Fußspitze zum 1:0 unter die Latte zirkelte. Hutthurm glich noch vor der Pause aus, als Neunteufel von der Grundlinie aus freigespielt wurde. Pötzl (29.), Herrmann (32.) und Pasieka (40./45.) hätten den alten Abstand wieder herstellen können.

Nach dem Wiederanpfiff hatte die Elf von Florian Wallner ihre beste Phase, die Etzenricht unbeschadet überstand. Die entscheidenden Szenen gingen auf das Konto der SVE- Routiniers. Zunächst verwandelte Marco Lorenz einen Freistoß (67.), drei Minuten später bediente er Stephan Herrmann mustergültig und dieser verarbeitete das Zuspiel gekonnt (70.). Als "SVE-Joker" Klaus Moucha Thomas Eglhofer umspielte, benötigte der Verteidiger ein Foul und erhielt die Rote Karte. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer vier Minuten vor Spielende wurde es noch einmal eng. In Überzahl verteidigte die Etzenrichter Abwehr den verdienten Gewinn der vollen Punktzahl.
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