3:3 beim SC Eschenbach reicht zur Übernahme der Spitzenposition - Alle Top-Teams lassen Federn
SV Plößberg alleiniger Tabellenführer

Weiden. (af) Was war das für ein verrückter 9. Spieltag in der Kreisliga Weiden Nord: Die fünf Spitzenteams blieben alle ohne Sieg. Als der SV Plößberg (1. Platz/19 Punkte) am Samstag die Partie beim SC Eschenbach (10./11) mit einem unbefriedigenden 3:3 beendete, rechnete wohl keiner der Gäste damit, dass man keine 24 Stunden später die alleinige Tabellenführung inne haben würde. Möglich machten diesen Coup die Ausrutscher der Konkurrenz.

Nicht nur der bisherige Spitzenreiter SpVgg Schirmitz (2./18) versemmelte das Derby gegen die wiedererstarkte SpVgg SV Weiden II (8./13) mit 1:3. Auch der FC Weiden-Ost (3./18) ließ gegen den SV Neusorg (7./15) mit 0:2 Federn.

Die Serie überraschender Heimniederlagen der Top-Teams machte der SV Auerbach (5./17) mit dem 2:3 gegen den aufstrebenden TSV Erbendorf (6./16) perfekt. Die Gunst der Stunde konnte zudem der Fünfte im Bunde nicht nutzen: Das 1:1 bei Schlusslicht DJK Irchenrieth (14./4) war für die DJK Neustadt (4./17) zu wenig, um an den Platz an der Sonne zurückzukehren.

SC Eschenbach       3:3 (3:3)       SV Plößberg
Tore: 1:0 (10.) Alexander Wiesent, 1:1 (15.) Tobias Schiener, 1:2 (22.) Dimitri Lalenko, 2:2 (41.) Ufuk Altincik, 3:2 (44.) Marcel Scherl, 3:3 (45.+2) Tobias Schiener - SR: Markus Bäuml (SV Kohlberg) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (83.) Toni Weniger (SV)

Mit dem ersten richtigen Angriff gingen die Gastgeber durch Alexander Wiesent in Führung. Nur fünf Zeigerumdrehungen später fiel der Ausgleich, als eine flache Hereingabe durch die gesamte SC-Abwehr ging und Tobias Schiener erfolgreich war. Sieben Minuten später brachte Dimitri Lalenko die Gäste in Front. Dem 2:2 in der 41. Minute durch Ufuk Altincik ging ein Fehlpass von SV-Schlussmann Nico Planner voraus. Das schönste Tor des Tages erzielte SC-Kapitän Marcel Scherl eine Minute vor der Halbzeit per Flugkopfball. In der Nachspielzeit (45.+2) erzielte Tobias Schiener den erneuten Ausgleich. Halbzeit zwei wurde von beiden Seiten mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen verbissen geführt. SC-Keeper Stefan Koch musste zwei Mal Kopf und Kragen riskieren, um das Unentschieden zu retten.
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