4:0 gegen den TSV Langquaid - Andreas Pollakowski zweifacher Torschütze
Klarer Heimsieg für Etzenricht

Andreas Pollakowski (rechts) traf beim 4:0-Erfolg des SV Etzenricht gegen den TSV Langquaid zweimal ins Schwarze. Bild: hfz
Etzenricht. Der SV Etzenricht investierte weit mehr als der TSV Langquaid in die Partie am Karsamstag und belohnte sich mit einem auch in der Höhe verdienten 4:0-Heimerfolg. Im Nebeneffekt verließ das Team um Kapitän Stephan Herrmann den Relegationsbereich in der Tabelle und blieb im Jahr 2015 ohne Niederlage.

"Wir kommen von der Besetzung her auf dem Zahnfleisch daher und richten unser Hauptaugenmerk auf das Vermeiden des direkten Abstiegs", kommentierte der junge Gästetrainer Patrick Scheibenzuber den Auftritt. Gepaart mit einem Kompliment für die Heimmannschaft: "Etzenricht hat ganz einfach die bessere Einstellung gezeigt". Für den TSV war es die fünfte Niederlage in Serie. Aber auch SVE-Trainer Michael Rösch hatte Besetzungsprobleme: Mit Andreas Schimmerer, Thomas Schärtl und Johannes Pötzl fehlte die komplette Sturmreihe. Das Trio steht immerhin für 14 Saisontreffer.

Das Toreschießen übernahmen dann andere. Stephan Herrmann gelang gegen eine nicht gut sortierte TSV-Deckung die Pausenführung. Die Vorarbeit ging auf das Konto von Martin Pasieka, der sich im Strafraum kraftvoll durchsetzte. Wiederum Kapitän Herrmann, der den Angriff mit hohem Tempo einleitete, und Pasieka als Vorlagengeber standen beim 2:0 Pate. Andreas Pollakowski schoss flach aus spitzem Winkel, vom Körper des TSV-Keepers Armin Pillmeier prallte der Ball über die Linie. Pollakowski erhöhte auch auf 3:0, gab nach einer scharf in das Angriffszentrum gespielten Hereingabe von Andreas Müller die Richtung vor. Langquaid hatte in dieser Phase bereits aufgesteckt, nahm die Zuschauerrolle ein. Den Schlusspunkt setzte "Joker" Patrick Beßenreuther mit seinem ersten Treffer bei seinem zweiten Einsatz im Landesliga-Team. Den öffnenden Pass in die Gasse spielte Marco Lorenz.

Eine ganz dicke Gelegenheit hatte die Elf von der Donau auch: Bereits in der 10. Minute feuerte Benjamin Bachhuber aus fünf Metern auf das Etzenrichter Tor und Michael Heisig bugsierte den Schuss mit einer klasse Reaktion über die Latte. Das zweite Mal musste er sich nach 71 Minuten bei einem Distanzschuss strecken, mehr offensive Aktionen aus Sicht der Gäste kamen nicht zustande.
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