40 Jahre aktiv bei der Feuerwehr

Vorsitzender Martin Richthammer (Sechster von links) ist seit 40 Jahren aktiv bei der Feuerwehr. Anerkennung zollten ihm (von links) Kommandant Armin Daubenmerkl, Altbürgermeister Norbert Probst, Christoph Walter, Alexander Zeitler, Franz Bauer, stellvertretender Kommandant Peter Meßmann, Gerätewart Tobias Hirn, Helmut Schwab, 2. Vorsitzender Gerhard Schorner, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Bürgermeister Alwin Märkl. Bild: hfz

Martin Richthammer hat in seiner Dienstzeit in der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf über 75 Leistungsgruppen ausgebildet. Seit 40 Jahren ist er hier schon aktiv: Dafür bekam der Vorsitzende nun das Ehrenkreuz in Gold.

Verliehen wurde ihm die Auszeichnung bei der Dienst- und Generalversammlung der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf. Zuvor berichtete Martin Richthammer von einem attraktionsreichen Jahr 2014. Veranstaltungen, wie Schlachtschlüsselessen, Nachtwanderung oder Kaffeekränzchen der Feuerwehrfrauen seien immer gut besucht. Höhepunkt war demnach die Segnung des neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF20) mit anschließendem Hallenfest mit zahlreichen Gästen. Besonders freuten sich die Gastgeber über den Besuch der Patenwehr aus Freudenberg am Main.

Kamera schon bewährt

Bei der Wahl der Vertrauensleute wurde das langjährige Mitglied Richard Straller von Daniel Gietl abgelöst. Straller hatte nicht mehr kandidiert. Der Verein hat der aktiven Mannschaft 2014 eine Wärmebildkamera spendiert, die den Atemschutzträgern bei einem Großbrand in Lintach bereits wertvolle Dienste geleistet hat. Guten Anklang fand der Ausflug mit der Feuerwehr aus Lintach nach Weiden, wo der Rettungshubschrauber und die Feuerwache besichtigt wurden.

Kommandant Armin Daubenmerkl ließ das vergangene Jahr in Bildern Revue passieren. Die Ausbildung am neuen Fahrzeug mit über 1000 Stunden stand dabei im Vordergrund. Zusätzlich waren die 60 Aktiven bei 75 Einsätzen gefordert, davon 29 für die Helfer vor Ort Freudenberg, die das Mehrzweckfahrzeug nutzen. Auch der Großbrand im Januar in Lintach war ein großes Thema. Der Ausbildungsaufwand und die Investitionen in neue Geräte, hätten sich dabei bewährt, betonte Daubenmerkl. Besonders stolz war er auf die gute Zusammenarbeit mit der Lintacher Wehr. Aus deren Reihen hätten zwei Aktive die Ausbildung zum Atemschutzträger absolviert.

An der Feuerwehrschule in Lappersdorf ließ sich Alexander Zeitler innerhalb von zwei Wochen zum Zugführer ausgebildet. Peter Meßmann, Benjamin Weiß und Daubenmerkl selbst wurden dort für den Digitalfunk geschult: Sie übernehmen nun die Flächenausbildung in der Gemeinde Freudenberg.

Die Brandschutzerziehung bekommt bei der Wehr immer mehr Gewicht. Peter Meßmann kümmert sich dabei um die Kleinsten, vom Kindergarten bis in die Grundschule. Den Jugendwart-Bericht legte Alexander Zeitler vor. Durch Neuaufnahmen konnte eine zweite Gruppe gebildet werden. Damit stieg die Gesamtzahl der Jugendlichen auf 20.

Gold für den Vorsitzenden

Dann rückte der Vorsitzende selbst in den Blickpunkt: Kreisbrandrat Fredi Weiß und Bürgermeister Alwin Märkl steckten Martin Richthammer für 40 Jahre aktiven Dienst das Ehrenkreuz in Gold an. Weiß würdigte seine Verdienste und sprach dabei von einem "alten Freund", der in der Feuerwehr höchste Anerkennung verdient habe. Auch der Kreisbrandrat lobte die Kameraden für ihr Vorgehen in Lintach: Es sei ein Vorzeige-Einsatz im Landkreis gewesen.

Bürgermeister Alwin Märkl bekannte, er habe in seiner kurzen Amtszeit bereits begriffen, wie viel die Feuerwehren für die Bürger leisten. Er setze sich weiterhin für moderne Technik zum Wohle der Mitbürger ein, versprach er.
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