40 Josefs feiern mit Weißwürsten ihren Namenstag
Feiertag für Seppn

Mehr als 40 Seppeln führen die Tradition der Josefifeier in der Gemeinde Ensdorf fort. Josef Reindl (hinterste Reihe links) und Josef Donhauser (stehend links) zeichneten für die Organisation verantwortlich. Bilder: sön (2)
(sön) "Etz trink ma amal auf alle Seppn", sagte Josef Reindl und wünschte all seinen Namensvettern, die am Josefitag ins Gasthaus Zur Dorfschmiede gekommen waren, alles Gute zum Namenstag. Dass mehr als 40 Seppn gekommen waren, freute Reindl, der mit Josef Donhauser, seines Zeichens Kämmerer der Gemeinde, das Treffen zum vierten Mal organisierte.

Zuvor hatten alle gemeinsam, auch Josefs aus Haselbach, Rieden, Kümmersbruck, Theuern und gar Parsberg waren darunter, den von Pater Josef Wenzl zelebrierten Gottesdienst besucht. In seiner Predigt ging Wenzl natürlich auf den heiligen Josef ein, dem Patron der Schreiner, Handwerker, Zimmerleute und Holzhauer sowie der Jugend. Nachdem das letzte Josefitreffen in der Gemeinde 1973 mit Pater Josef Riesenhuber stattgefunden habe, entstand laut Josef Donhauser vor vier Jahren am Stammtisch die Idee, die Tradition wieder aufleben zu lassen. 1621 wurde der 19. März als Josefstag zum allgemeinen kirchlichen Feiertag erklärt, bis 1968 war es ein bayernweiter Feiertag.

Ältester Teilnehmer war der 85-jährige Josef Westiner aus Thanheim, jüngster der zehnjährige Josef Rester. Der allerdings kam später, da er vorher noch Unterricht hatte. An ihrem Namenstag ließen sich die Seppn Weißwürste und Brezen schmecken.
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