40 Oberpfälzer erkunden die Sehenswürdigkeiten Polens - auch die eher unbekannten
In der Heimat von Pater Stanislaus

Neustadt/WN. Pater Stanislaus vom Kloster St. Felix zeigte einer 40-köpfigen Reisegruppe sein Heimatland. Es ging quer durch Polen bis an die russische Grenze. Erste Station war Posen, das mit einer liebevoll restaurierten mittelalterlichen Altstadt beeindruckte.

Danzig glänzte ebenfalls mit einer schönen Altstadt voller reizvoller Gassen und Tore. Nach den weitgehenden Zerstörungen des zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche Bürgerhäuser außergewöhnlich gut wieder aufgebaut. Auch das Nachtleben der Ostseemetropole kann sich sehen lassen.

Auch dem Seebad Sopot und der Bischofskirche von Oliwa statteten die Neustädter einen Besuch ab. In Oliwa hörten sie ein famoses Orgelkonzert. Ein weiterer Abstecher führte zur Klosterburg des Deutschen Ordens Marienburg, deren gewaltige Ausmaße Eindruck hinterließen.

Ein weiterer Höhepunkt war die ursprüngliche Seenlandschaft der Masuren. Auf dem Weg sahen sich die Oberpfälzer in Frauenburg die Wirkungsstätte von Nikolaus Kopernikus an. Dort ziehen ein riesiges Focaultsches Pendel und außergewöhnliche Stuckskulpturen in der Domkirche die Aufmerksamkeit auf sich.

Von Nikolaiken aus ging es nach Lötzen und Schloss Steinort, der Heimat von Marion Gräfin Dönhoff. Auch das Wallfahrtskloster Heilige Linde war einen Blick wert. Dort beeindruckten die polnischen Pilger nicht nur mit dem beim Gottesdienst aus vielen Kehlen dargebotenen Lied "Schwarze Madonna", sondern auch mit der auf Wunsch eines polnischen Jesuitenpaters dargebotenen Zugabe der "Lorelei".

Nächstes Ziel war nach einem Halt in Sorquitten mit Besichtigung des Schlosses und des Renaissancekirchleins die Hauptstadt Warschau, wo eine geführte Besichtigungstour zum Solidarnosc-Denkmal an der Danziger Werft, dem jüdischen Museum und in die beeindruckend weitläufige Altstadt führte.

Krönender Abschluss war ein Besuch in Liegnitz in Niederschlesien, der Heimatstadt von Pater Stanislaus, wo die Reisegruppe einen Blick auf das ehemalige Wohnhaus des Franziskaner-Minoriten werfen konnte und bei einem Besuch mit abschließendem Gottesdienst im Internat der Franziskaner auf dessen Spuren wandelte.
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