40 Pressather pilgern zum Kloster in der Kreisstadt - "Gott ist bei allen Menschen"
Unterwegs zum heiligen Felix

Pressath. (is) Seit 1792 pilgern Gläubige aus Pressath zur Klosterkirche St. Felix in Neustadt/WN. Am Sonntag machten sich um 5 Uhr rund 40 Frauen und Männer auf die etwa 25 Kilometer lange Strecke. Ihr Weg führte zunächst nach Wollau und Pfaffenreuth. Im Hammerles sorgte die dortige Feuerwehr für eine Stärkung, wofür Pilgerführer Manfred Sommer dankte. Mit neuer Kraft ging es über den Parkstein nach Meerbodenreuth und von dort nach Altenstadt/WN.

An der Bundesstraße eskortierte ein Polizeiauto die Gruppe. Am Kloster St. Felix wartete Pater Stanislaus. Sein Gruß galt auch jenen, die mit dem Auto gekommen waren. "Ich hoffe, dass der heilige Felix den Wallfahrern und allen Gläubigen Freude schenkt", sagte er. In der Predigt betonte Pater Stanislaus, dass Gott bei allen Menschen sei und sie keine Angst vor der Zukunft zu haben brauchen. "Jesus ist der Weg, und wir sitzen in einem Boot mit Gott und dem Messias." Vor dem Schlusssegen dankte der Geistliche den Wallfahrern für ihren tiefen Glauben.

Nach dem Schlusslied hieß es für die Wallfahrer: "Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem hochheiligen Bild". Der Weg zur Muttergottes-Kapelle war nur einige Hundert Meter weit. Nach einer besinnlichen Andacht zu Ehren der Gottesmutter ging es mit Privatautos zurück nach Pressath. Ein "Vergelt's Gott" galt Hans Lehmann und Xaver Kiener, die das Begleitfahrzeug fuhren.
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