41 Teams dabei

Schnee liegt Ende Januar am Prellstein nur noch selten. Der Langlauf-Wettbewerb, der diesen Namen trägt, macht aus dieser Not eine Tugend.

Heuer trat erstmals das "Marathon Team Pegnitztal" (MTP) aus Hersbruck als Veranstalter des traditionellen Prellsteinrennens auf. Es sprang damit für die Arbeitsgemeinschaft Nürnberger Touristenvereine ein, der es zunehmend an Helfern mangelte, um den beliebten Wettkampf abzuwickeln.

Außerdem starteten die Läufer nicht mehr wie in den 54 Jahren zuvor in Heuchling. Dieses Mal gingen sie in Neutras am Gasthaus Zum Neutrasfelsen auf den zwölf Kilometer langen Rundkurs. Für Walker und Gaudi-Läufer bot sich eine vier Kilometer lange Alternativ-Route.

Das Prellsteinrennen verdankt seinen Namen einer Dolomitnadel im östlichen Teil des Wandergebiets Schwarzer Brand. In Zeiten, als Ende Januar noch reichlich Schnee lag, baten die Organisatoren hier zum Skilanglauf. Der Klimawandel machte aus dem Prellsteinrennen immer öfter einen Crosslauf - auch heuer.

Von Neutras führte der Rundkurs in Richtung Schmidtstadt zum Prellstein. Der Felsblock ragt über die Baumwipfel hinaus. Die Läufer stiegen indes in die Cäciliengrotte hinab, um ein paar Fragen zu beantworten, bevor sie ihren Weg in Richtung Hegendorf über Bürtel und Heuchling zurück nach Neutras fortsetzten.

Im Gasthaus Zum Neutrasfelsen ehrte Peter Meyer vom MTP die Sieger. In 36 Herren- und 5 Damenmannschaften nahmen insgesamt 123 Teilnehmer dieses sportliche Ereignis in einer romantischen Natur wahr. Als ältester Teilnehmer schaffte Heinz Bremstahler (Jahrgang 1944) vom MTP Hersbruck die 12 Kilometer in einer Stunde. 21 Minuten und 44 Sekunden.
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