48 Kinder starten ins Schulleben
Fantasie und Lernen

Grafenwöhr. (rgr) Die Zahl der Schüler sinkt stetig. Waren es in den 1980er Jahren noch etwa hundert, die in vier Klassen eingeteilt wurden und im vorigen Jahr über 60, so wurden heuer nur 48 Kinder eingeschult.

Ungewöhnlich ist auch, dass heuer 30 Buben und nur 18 Mädchen ihren "großen Tag" feierten. Jeweils 24 Kinder werden von Kerstin Schröder in der 1 a und von Regina Frenzel in der 1 b unterrichtet. Bevor der Unterricht an ihrem ersten Schultag startete, durften die Kinder bunte Luftballons gen Himmel steigen lassen. Die Sparkasse organisierte wieder einen Luftballonwettbewerb.

Das Kind, dessen Luftballon am weitesten reist, erhält in circa acht Wochen einen tollen Preis. Alle teilnehmenden Kinder erhielten jetzt schon ein kleines Präsent sowie einen zehn Euro-Taschengeld-Gutschein von der Sparkasse.

"Als ich so jung war wie Du, war ein Luftballon, der selber fliegen konnte, ein ganz besonderes Geschenk", meinte Rektor Gerhard Götzl an die Abc-Schützen gewandt, bevor der Wettbewerb startete.

Götzl erinnerte auch an einen alten Hit. Darin hieß es: "Kauf dir einen bunten Luftballon. Nimm ihn fest in deine Hand und mit etwas Fantasie fliegst du in das Land der Illusion und bist glücklich wie noch nie. Ich wünsche mir, dass ihr in der Schule immer wieder Fantasie entwickelt und eure Gedanken fliegen lasst."

Auch acht Flüchtlingskinder aus Syrien, Serbien, Afghanistan und dem Irak kamen gestern zur Schule und werden in den Klassen 7 bis 9 unterrichtet.

"Die sinkenden Schülerzahlen bei den Abc-Schützen kann keiner erklären. Seit Kriegsende waren diese nicht mehr so gering", erklärte Rektor Gerhard Götzl.
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