50 Jahre im Betrieb

Bei einer Feierstunde für Arbeitsjubilare im Max-Joseph-Saal der Residenz München erhielt Alfred Sturm (links) eine Ehrenurkunde aus den Händen von Staatssekretär Johannes Hintersberger. Bild: Gert Krautbauer

Alfred Sturm kann auf ein fünf Jahrzehnte langes Arbeitsleben zurückblicken. Dafür erhielt er nun bei einem Festakt in München eine Ehrenurkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

"Herzlichen Dank für Ihre 50-jährige Treue, für Ihre Leistungen und für Ihr Engagement. Herzlichen Glückwunsch und für Ihren Ruhestand alles Gute!" Mit diesen Worten schloss Staatssekretär Johannes Hintersberger die Laudatio auf Alfred Sturm, der bei Schott zuletzt als Teammitarbeiter in der Rohrglasfertigung tätig war und Anfang August in den Ruhestand ging.

Alfred Sturm trat am 26. Juli 1965 als "Anlernling" in die Hütte der Firma Schott in Mitterteich ein. Bei der Herstellung von mundgeblasenem Antikglas war er Zuarbeiter für die Glasmacher - ein sogenannter "Patzler" und "Platscher". Unter anderem hat Sturm Pfeifen angewärmt sowie Glaspatzel auf die Glaswalze aufgebracht und geschnitten. "Das erfordert viel Kraft und Gefühl im Umgang mit dem Werkstoff Glas. Insgesamt eine heiße und schweißtreibende Angelegenheit", betonte Staatssekretär Johannes Hintersberger. Anschließend hat Alfred Sturm als Glasmachergehilfe und ab 1975 als Glasmacher gewirkt. Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Turbulenzen in der Glasindustrie wurde diese Abteilung der Hütte in Mitterteich geschlossen und Sturm wechselte 1996 als Teammitarbeiter im Schichtbetrieb in die Schott-Rohrproduktion. Der Staatssekretär ergänzte, dass der 64-Jährige früher auch aktiver Fußballspieler beim ATS Mitterteich gewesen sei. Inzwischen lasse es der Jubilar ruhiger angehen und widme sich dem Fahrrad- und Rollerfahren sowie dem Spazierengehen.
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