55 000 Euro für Sanierung von Hochbehälter und Pumphaus
Wasser marsch!

Weil die Fördertechnik des Hochbehälters samt Pumphaus modernisiert wurde, ist die Wasserversorgung der Ortschaften Ölbrunn, Frankenreuth, Babilon und Alm-Hofstetten wieder auf dem neuesten technischen Stand. Diese Neuigkeit überbrachte Bürgermeister Günter Kopp den Zuhörern in der dritten Bürgerversammlung für den Bereich der Altgemeinde Lenau im Gasthaus "Zur schönen Aussicht".

Das Pumphaus hat laut Kopp eine neue Maschinen- und Elektrotechnik erhalten. Die Anlage kann künftig mittels Fernwirktechnik überwacht und gesteuert werden. Die Sanierungskosten samt Erneuerung der Bodenfliesen betrugen 55 000 Euro. In naher Zukunft sollen noch die Wasserkammern saniert werden, kündigte der Bürgermeister an. Im Bereich zwischen dem Hochbehälter und der Ortschaft Erdenweis legte der Bauhof in Eigenleistung auf einer Strecke von 550 Meter die Hauptleitung von Privat- auf Gemeindegrund um. Die Kosten betrugen rund 25 000 Euro. Die Wasserrechtsverfahren der drei Wasserversorgungsanlagen Witzlasreuth, Ölbrunn und Zinst laufen aus und müssen neu beantragt werden. Das Ingenieurbüro Zwick-Ingenieure aus Weiden erstellt derzeit die Antragsunterlagen.

Die Gemeinde leistete an die Stadt Kemnath einen Verbesserungsbeitrag von 133 200 Euro für die Ertüchtigung des Wasserwerks samt Tiefbrunnen. Mitte des Jahres wurde die 1,6 Millionen teure Gesamtsanierung der Wasserversorgungsanlagen Kulmain und Witzlasreuth abgeschlossen. Die Bürger mussten Verbesserungsbeiträge in drei Raten an die Gemeinde entrichten. Die letzte Rate ist am 30. November fällig. Für die gemeindlichen Wasserversorgungsanlagen besteht aber weiter großer Sanierungsbedarf (Bericht folgt).
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