70 Jahre danach in Neustadt
Tipps und Termine

Neustadt am Kulm. (ww) Einer der traurigsten und tragischsten Tage in der Stadtgeschichte jährt sich am Sonntag, 19. April, zum 70. Mal. In wenigen Minuten zerstörte ein Bombenangriff die halbe Stadt und kostete drei Menschen das Leben. Fünf Kinder starben später, als sie mit gefundener Munition in Berührung kamen. Heute, 70 Jahre danach, gibt es kaum noch Zeitzeugen. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe, das, was an Dokumenten aus jenen Tagen erhalten geblieben ist, öffentlich zu machen.

Georg Miedel sammelt seit vielen Jahren Bilder und andere Zeitzeugnisse dieses Schicksalsschlages für Neustadt am Kulm. Zusammen mit dem Förderverein "Rauher Kulm" hat er in diesem Zusammenhang die Ausstellung "19. April 1945 - 70 Jahre danach" vorbereitet. Diese Ausstellung öffnet in der ehemaligen Volksschule am Sonntag, 19. April von 11 bis 19 Uhr. An den darauffolgenden Sonn- und Feiertagen ist die Ausstellung jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Fliegende Worte, geschüttelte Reime

Eschenbach. (edo) Nach den großen Erfolgen der ersten beiden Slams geht der Dichterstreit am Donnerstag, 16. April, in seine dritte Runde. Mit dabei sind unter anderem die beiden Sieger der ersten beiden Male, Szenegrößen aus Regensburg, Amberg und Nürnberg, aber auch einige Neulinge. "Hin- und hergerissen zwischen Dauerkichern und Tränentrocknen, einen Abend lang eine Schneeballschlacht aller erdenklichen Emotionen" - das sind die Begleiterscheinungen bei einem Poetry-Slam, so Daniela Plößner, die mit Daniel Schwabbauer die Veranstaltung ins Leben gerufen hat.

Beide führen auch diesmal durch den Abend. Junge Künstler haben die Möglichkeit, ihre selbstverfassten Texte, zum Beispiel Gedichte, Kurzgeschichten oder Anekdoten, einem breiten Publikum aller Altersklassen vorzutragen. Für die Verpflegung der Gäste ist gesorgt. Teilnehmer melden sich bei der VHS Eschenbach, Telefon 09645/ 8283. Hier sowie an der Abendkasse sind auch Karten für fünf Euro erhältlich. Beginn ist um 20 Uhr.

Burschenverein mit viel Muskelkraft

Pressath. (edo) Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr plant der Burschenverein erneut ein Maibaumfest am Hirtweiher. Los geht's am 30. April mit einem Festzug vom Bürgermeister-Hans-Ficker-Haus ab 18 Uhr. Am Hirtweiher stellen die Burschen mit Muskelkraft das Frühlingssymbol auf. Fünf Paare tanzen "in den Mai". Danach gibt es Festbetrieb im Bierzelt, frisch gezapftes Bier und Spezialitäten vom Grill. Für zünftige Klänge sorgt ab 20 Uhr Markus Brand, auch die Schuhplattler "Schenkelzinterer" kommen zu ihrem Auftritt.

Ein Gottesdienst leitet um 9.30 Uhr den Maifeiertag ein. Ab 10. 30 Uhr ist Frühschoppenzeit inklusive Weißwürsten und Weißbier. Kaffee, Kuchen und Torten gibt es ab 14 Uhr. Zum Dämmerschoppen ab 16 Uhr spielen die Musikeroriginale "Helmut & Friends".
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