80 Jahre Pfarrkirche Mariä Heimsuchung - Denkmalgeschützter Altar
Festgottesdienst zum Jubiläum

Die Expositur Poppenreuth feiert am Sonntag, 6. September, Kirchenjubiläum: 80 Jahre Pfarrkirche Mariä Heimsuchung. Aus diesem Anlass findet um 8.30 Uhr ein Festgottesdienst statt, den der Waldershofer Stadtpfarrer Bernd Philipp zelebriert. Im Anschluss lädt die Pfarrei zum Weißwurstfrühstück ins Jugendheim ein. Kurz in Blick in die Geschichtsbücher: Die ehemalige Poppenreuther Schlosskapelle hatte man 1828 dem Gutsherrn Freiherr von Nothaft zu Friedenfels zum Abbruch überlassen. Was der aber nicht tat. Vielmehr ließ er die gesamte Inneneinrichtung aus der Schlosskapelle in die neue Kirche umsetzen. Herausragend dabei der unter Denkmalschutz stehende Nepomuk-Altar auf der linken Seite der Kirche. Dieser Altar ist in Akanthus-Technik gehalten. Der Hochaltar trägt die Krone Böhmens. 1935 wurde die neu erbaute Expositurkirche "Mariä Heimsuchung" feierlich geweiht. Seit 1935 gingen aus der Expositur Poppenreuth sieben Neupriester hervor; die letzten waren 1975 Pfarrer Ludwig Steinhauser und in diesem Jahr Johannes Kappauf aus Schafbruck. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Expositur vor allem von den beiden Geistlichen Anton Zapf und August Sparrer geprägt. Sparrer setzte sich am 1. September 2010 zur Ruhe. Seitdem wird die Expositur Poppenreuth von der Waldershofer Pfarrei mitbetreut.
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