90 Reiter ehren Wendelin

Die jüngste Reiterin war Leoni Moller. Die Parksteinerin war mit ihrer Mama nach Trevesen gekommen. Bild: gma

Wie vor 82 Jahren: Die Trevesener feierten Kirchenpatrozinium mit einer Pferdeprozession. Für den Bürgermeister war der Auftritt eine Premiere.

Am Sonntag verdrängte die Pferdekutsche das Auto von den Ortsstraßen. Trevesen feierte seinen Kirchenpatron mit dem Wendelinsritt. Reiter wie Zuschauer freuten sich über das schöne Wetter.

Der Tag begann mit einem Patroziniums-Gottesdienst, den der Kirchenchor um Alexander Hecht gestaltete. Pfarrer Josef Waleszczuk erinnerte an das Jahr 1932. Am 20. Oktober ließen die Trevesener ihre neue Kirche dem Patron der Hirten weihen. Schon damals feierten sie den Anlass mit einem Wendelinsritt.

Die Tradition hat inzwischen 82 Jahre bestand: Gegen Mittag trafen die ersten Teilnehmer ein. Die Zeit bis zum Kirchenzug nutzten die Pferdeliebhaber zum Austausch. Mitglieder des Fördervereins verteilten Rosetten mit der Jahreszahl 2014. Als sich der Zug in Bewegung setzte, hatten sich viele Zuschauer eingefunden - nicht nur aus der Gemeinde..

Angeführt von den Pullenreuther Steinwaldmusikanten zogen 90 Reiter und einige Kutschen zur Kirche. In der von zwei Kaltblütern gezogenen Kutsche von Willi Kuhbandner aus Neusorg hatte neben Pfarrer Walesczcuk Mesner und Kirchenpfleger Hans Heining Platz genommen. Auch Bürgermeister Hubert Kraus, einige Gemeinderäte und Vertreter der Vereine zogen mit durch den Ort.

Am Gotteshaus segnete Pfarrer Waleszczuk nach einer Andacht Pferde und Reiter. Die BRK-Bereitschaft Poppenreuth und die Feuerwehr übernahmen die Absicherung. Der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen im Haus der Vereine aus. Im Feuerwehrhaus stärkten sich Zuschauer und Reiter mit Wurstsemmeln und Getränken.
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