A-Klasse Nord: DJK Amberg gegen Etzenricht II - Sorghof II am Forsthof
Mit viel Fleiß wieder zurück

Amberg. (wfo) Ohne ausstehende Nachholspiele geht die A-Klasse Nord in ihren 16. und vorletzten Spieltag in diesem Kalenderjahr. Die beiden Top-Mannschaften der Liga kommen zwar in den Genuss von Heimspielen, müssen sich aber mit qualitativ starken Kontrahenten auseinandersetzen. Der SV Michaelpoppenricht erwartet den SV Freudenberg II (5.), der sich im gediegenen Mittelfeld aufhält und an einem guten Tag jeder Mannschaft ein Schnippchen schlagen kann. Noch einen Tick enger könnte es am Forsthof werden, wenn der Rangzweite, der FC Großalbershof, den SV Sorghof II empfängt. Das Match hat eine weitreichende Bedeutung: Von einem Remis würde nur der Spitzenreiter profitieren, gewinnt die Heimelf, ist der schärfste Verfolger in Sachen Aufstiegsplätze erst einmal abgeschüttelt.

Ein Spiel mit Signalwirkung findet auch im Tabellenkeller statt, wenn sich der TSV Kümmersbruck (14.) und der FC Freihung (12.) messen. Die Piesche-Mannen könnten bei einem Heimdreier den FC Freihung und damit auch die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt wieder auf Tuchfühlung bekommen. Eine Heimniederlage wäre zwar keine Katastrophe, aber sportlich dennoch fatal, denn dann würde der erste sichere Nichtabstiegsplatz der Liga schon einmal um sieben Punkte entschwinden. Aus Sicht des Kreisklassen-Absteigers könnte das Team bei einem Erfolg in Kümmersbruck doch deutlich beruhigter in die Pause gehen.

Aus dem Keller meldet sich noch die SG Etzenricht/Weiherhammer II, die ihre Visitenkarte zum ersten Mal bei der DJK Amberg abgibt. Die Elf von Trainer Rudi Pongratz hat sich auf einem ungefährdeten achten Rang eingenistet und nach zwei sportlich durstigen Jahren das Tal der Tränen durchschritten. Der Anfang zum Saisonstart war extrem schwierig, erinnert sich der erfahrene Trainer, denn nach dem Abstieg haben viele Spieler den Verein verlassen - zudem war die DJK SB Amberg mittlerweile ohne zweite Mannschaft.

"Ein kleines Häuflein der Getreuen um den engagierten Spielführer Iwan Ogar ist geblieben und zusammen mit diesen Akteuren haben Vorstandschaft und Trainer bei Null wieder begonnen." Viel Arbeit und viel Trainingsfleiß steckte in den vergangenen Wochen im DJK-Dress, "und jetzt haben wir es geschafft", sagt Pongratz. "Wir sind wieder konkurrenzfähig, haben gegen die drei führenden Mannschaften nur jeweils knapp mit einem Tor Unterschied verloren." Die DJK SB Amberg ist wieder auf einem guten Weg in der A-Klasse und möchte auch ihre zweite Mannschaft, die wieder für den Spielbetrieb angemeldet wurde, über die Saison bringen. "Hier passiert viel Integrationsarbeit", sagt Pongratz weiter, "denn etwa 80 Prozent der Mannschaft sind Asylbewerber. Sprachschwierigkeiten erschweren zwar mitunter den taktischen Plan, aber wir hoffen, über die Runden zu kommen und eine Reserve wieder fest einbauen zu können."

ESV im Stadtderby

Im Stadtderby ESV Amberg gegen den FSV Gärbershof messen sich zwei Tabellennachbarn, die man zum Saisonstart eher nicht als solche gesehen hätte. Zwei Nachbarn in der Rangliste treffen sich auch mit der SG Neudorf und dem TSV Theuern. Die Heimelf hat sich bis dato stark aus der Affäre gezogen, die Vilstaler haben sich nach einem mäßigen Aufgalopp im Mittelfeld niedergelassen. Schließlich wollen die SF Ursulapoppenricht ihren guten vierten Rang durch einen Heimerfolg über den FV Vilseck II (11.) untermauern.
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