Abend ohne Bierzelt-Hits

Einen professionellen Auftritt legte die Partyband "Jack Point" (unser Bild zeigt zwei der vier Musiker) beim Oktoberfest hin. Doch die bekannten Stimmungslieder fehlten. Und so sprang der Funke nicht aufs Publikum über.

Es fehlte der zündende Funke, der das Publikum mitreißt: Beim Oktoberfest des VW-Teams Oberpfalz blieben die Stimmung auf Sparflamme und die Bänke Sitzgelegenheiten. Das lag an der Band.

Zum neunten Mal schallte zur Herbstzeit der Ruf "O'zapft is" durch die Festhalle des Sportclubs. Zur Einstimmung vorausgeschickt hatte die Partyband "Jack Point" steirische Klänge und die Geschichte vom "Jodler-Automaten". Die VWler hatten die Band erstmals unter Vertrag genommen. Die vier Musiker boten auch gute und professionelle Musik. An vielen Tischen vermissten die Kirwagäste jedoch die bekannten Bierzeltkracher.

Viele Vereine mit dabei

Das Oktoberfest des VW-Teams Oberpfalz hat inzwischen Tradition und bei der jüngeren Generation einen festen Stellenwert. Der gute Besuch bestätigte dies erneut. Unter die durstigen Besucher hatten sich auch die Stadträte Fritz Betzl, Korbinian Dunzer, Franz Fuchs, Matthias Haberberger, Udo Müller und Dr. Sabine Schultes gesellt.

Thomas Kaufmann hieß unter den Feiernden zudem Vertreter der Apfelbacher Dorfgemeinschaft, der Faschingsgesellschaft, der Feuerwehr, der Gesellschaft "Frohsinn", des Karten- und Schachvereins, des Kirwavereins, des Motorradclubs, des Sportclubs, der Stadtkapelle und der Wasserwacht willkommen. Er sah im Oktoberfest des VW-Teams einen Beitrag zur Eschenbacher Kirchweih.

Bürgermeister Peter Lehr bescheinigte den VWlern Traditionspflege. Auch dem Kirwaverein, dem jüngsten Verein der Rußweiherstadt, dankte er für seine Initiativen, die zur Belebung des gesellschaftlichen Lebens beitragen. Sein besonderes Willkommen galt Angehörigen der US-Partnereinheit 1/91, die Tische reservieren hatten lassen. Als Schirmherr der Festlichkeit übergab er Michael Dromann, dem Vorsitzenden des VW-Teams, eine Spende.

Zwei Schläge

Vinzenz Dachauer dankte dem Verein im Namen des Stadtverbands für seine Veranstaltungen, die stets viele Besucher in die Rußweiherstadt lockten. Mit zwei Schlägen zapfte Bürgermeister Peter Lehr schließlich das erste Fass an.

Im Barzelt vor der Festhalle heizte DJ Snief der Jugend kräftig ein: Dort ging's eng zu. Neben dem Theken- und Bedienungspersonal war auch die Küche gefordert: Bratwürste, Steaks, Käse und Obatzter fanden regen Zuspruch.
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