Abgebrannter Therme: Eigentumsfrage soll geklärt sein
Notar-Termin fehlt noch

Heinz Steinhart. Archivbild: bkr
Fichtelberg. (bkr) Wird das Eigentum an der abgebrannten Therme bald an Heinz Steinhart überführt? Die Frage dürfte in den kommenden Tagen beantwortet werden. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, sind die vertraglichen Unterlagen ausgearbeitet. Ein Notartermin wird noch gesucht, und die Rechtsanwälte wollen nochmals den Vertrag prüfen.

Heinz Steinhart, Geschäftsführer der "Kristall Radon-Sole-Therme mit Saunalandschaft GmbH" würde dann seine Aussage vom 13. Mai 2012 gegenüber dem "Neuen Tag" verwirklichen. Er hatte damals angekündigt, so schnell wie möglich Eigentümer der einen Tag zuvor in Schutt und Asche gelegten Therme werden zu wollen.

Mit dem Eigentumsübergang hätte sich zumindest eine von vielen schriftlichen Fragen erledigt, die am Dienstag für die Bürgerversammlung am 17. Dezember an Rathauschef Georg Ritter überreicht wurden. Eine elfköpfige Interessensgruppe hatte vor der Gemeinderatssitzung ein zweiseitiges Schreiben übergeben. Darin bat sie um Auskunft über den Verbleib von Wertstoffen, insbesondere von 22,5 Tonnen Kupfer. Weitere Fragen waren, ob sich die Gemeinde an den Aufräumarbeiten beteiligt hat und wer dafür die Kosten trägt. Mehr Transparenz fordern die Unterzeichner auch zu den noch ausstehenden Forderungen der Gemeinde gegenüber Steinhart. Der Verfasser des Briefes möchte auch wissen, warum seine, mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde verbundenen Fragen vom 10. Juni, noch nicht abschließend beantwortet wurden.

Der Fragenkatalog zielt weiter auf eine mögliche finanzielle Beteiligung der Gemeinde beim Wiederaufbau der Therme ab. Von Interesse ist auch, welche Unterlagen bei den eingereichten Plänen immer noch fehlen. Das letzte Kapitel beinhaltet die Beteiligung der Gemeinde Fichtelberg an den Investitionskosten der Kläranlage in Mehlmeisel sowie den anfallenden Betriebskosten.
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