Abiturienten spenden für kenianische Schüler
Schulen

Antonia Schuster (links) und Johanna Diertl übergaben die 550 Euro an Johanna Schirdewahn (von rechts) vom Verein Asante. Bild: do
Eschenbach. (do) Als Engel für Afrika erwiesen sich die Abiturienten des Gymnasiums. Während der Abiturabschlussfeier dachten die jungen Leute auch an Schüler auf dem Schwarzen Kontinent, die auf der Schattenseite des Lebens ihr Dasein fristen.

Spontan sammelten die Abiturklassen 550 Euro. "Eine Schule für Schüler" hieß der Leitgedanke der Aktion, der auch den Geldbeutel der Familienangehörigen der Abiturienten öffnete. Johanna Diertl und Antonia Schuster, die Sprecherinnen der Abschlussklassen, verwiesen bei der Auswahl des Spendenempfängers auf die gemeinnützige Organisation Asante.

Der Verein unterstützt im Bereich der Stadt Tiwi südlich von Mombasa (Kenia) Schulen und Gymnasial-Partnerschaften. Begonnen hatte die Arbeit schon im Jahr 2002 mit dem Engagement von Christine und Prof. Dr. Franz Rottland, den Kindern in Tiwi, am Indischen Ozean gelegen, eine Grundschulausbildung zu vermitteln und für die folgenden Gymnasium-Jahre Partnereltern aus Deutschland zu finden. In Deutschland ist Johanna Schirdewahn aus Erbendorf als zweite Vorsitzende von Asante Ansprechpartnerin für die Hilfsmaßnahmen. Sie verwies besonders auf den Hunger in der Region. Zu 100 Prozent werde deshalb die Spende für die Schulspeisung armer Kinder verwendet, versicherte sie.
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