Abriss-Gründe nicht ersichtlich
Aus dem Marktrat

Konnersreuth. (jr) Das Ergebnis des Bürgerentscheids sei Fakt und zu vollziehen - das betonte Bürgermeister Max Bindl in der Marktratssitzung am Donnerstag. Die Marktgemeinde habe einen Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zur Beseitigung des Baudenkmals beim Landratsamt eingereicht. Allerdings habe Regierungsdirektor Alfred Meyer in einem Gespräch erklärt, dass schon jetzt klar sei, dass der Antrag abgelehnt werde. Es bestehe dann nur noch die Möglichkeit, die Unzumutbarkeit der weiteren Beibehaltung des Baudenkmals nachzuweisen. Gründe hierfür, so das Landratsamt, seien aber nicht einmal ansatzweise ersichtlich.

Der Marktrat beschloss einstimmig, diesen aufgezeigten Alternativweg nicht zu beschreiten. Stattdessen werde man auf das bestehende jährliche Defizit von 62 500 Euro verweisen. Beigelegt werden die 17-seitige Begründung der geplanten Maßnahme durch die Initiatoren des Bürgerbegehrens sowie die Ausführungen des Fördervereins.

Einen Vorschlag der Verwaltung, gegenüber der Behörde nochmals auf das klare Votum der Konnersreuther Bürger zu verweisen, lehnten CSU und SPD gegen die Stimmen der Freien Wähler ab. Nach Meinung der CSU reichten die bereits vorgelegten Unterlagen aus, der SPD ging der Vorschlag nicht weit genug.

Kurz notiert

Spende für EK-Gruppe

Die Konnersreuther Friseurmeisterin Kerstin Wölfl hat sich entschieden, auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden zu verzichten und stattdessen 150 Euro an die örtliche Eltern-Kind-Gruppe zu überreichen. Leiterin Claudia Fuhrmann und Pfarrgemeinderatssprecher Richard Härtl bedankten sich und informierten, dass noch Plätze frei seien.
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