Abschied nach fast zehn Jahren

Dekan Dominik Sobolewski (rechts) verabschiedete sich auch von (von links) Bürgermeister Joachim Neuß sowie den stellvertretenden Landräten Uwe Raab (Bayreuth) und Franz Birkl (Amberg-Sulzbach). Bild:

Den großen Einzug in die Pfarrkirche führten Ministranten und Fahnen der Kolpingfamilie sowie der Marianischen Männerkongregation an. Priester aus dem Dekanat und Pfarrer Moritz von Niedner für die evangelische Gemeinde folgten. Am Ende kam Pater und Dekan Dominik Sobolewski. Er nahm Abschied.

In einer feierlichen Vesper verabschiedete sich das Dekanat Auerbach von Dekan Pater Dominik Sobolewski. Zu der von der Schola der Pfarrgemeinde gestalteten Feier war Regionaldekan und Domkapitular Dr. Josef Zerndl (Bayreuth) gekommen. Er begrüßte Priester und Ordensleute, die zahlreich vertretenen Gläubigen der Pfarrgemeinde sowie die stellvertretenden Landräte Franz Birkl (Amberg-Sulzbach) und Uwe Raab (Bayreuth), Bürgermeister Joachim Neuss (Auerbach) und Altbürgermeister Manfred Thümmler (Pegnitz).

Die Feierstunde wurde mit Psalmengesang eröffnet. Dann ließ der Regionaldekan die fast zehn Jahre der Amtszeit von Pater Sobolewski seit dem 3. Oktober 2005 Revue passieren. Damals hatte Dekan Franz Reus mit Blick auf seinen bevorstehenden 70. Geburtstag eine erneute Kandidatur abgelehnt. Als Pfarrer in Auerbach übernahm Sobolewski die Aufgaben, als Dekan den Zusammenhalt der Pfarreien im Dekanat zu fördern. Bereits 2006 ergab sich mit der Bildung der Seelsorgebereiche die zusätzliche Aufgabe, hier das Zusammenwachsen der Pfarreien zu unterstützen.

Christliches Bekenntnis

Der Regionaldekan würdigte die Art des Paters diese Aufgaben als Einzelperson und in der Zusammenarbeit mit den Priestern, den pastoralen Mitarbeitern und auch mit der gewählten Laienvertretung zu erfüllen. Er verwies dabei auf die Präsentation der Region beim Heinrichsfest in Bamberg und auf die ökumenischen Wallfahrten mit den Dialogpredigten der Dekane Sobolewski und Dr. Gerhard Schoenauer. Deutlich sei dabei auch im ökumenischen Miteinander das christliche Bekenntnis geworden: ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller!

So wünschte er mit dem Dank für die geleisteten seelsorglichen Dienste dem scheidenden Dekan viele gute pastorale Erfahrungen in seinem neuen Wirkungskreis in Taufkirchen. Dankesworte sprach Dekanatsratsvorsitzender Herbert Appl. Er erinnerte sich an die vielen gemeinsam verbrachten Stunden, von denen er keine davon missen wolle. Bürgermeister Neuß würdigte neben dem seelsorglichen Wirken in der Führung der Pfarrei Auerbach und dann auch in Neuzirkendorf und Michelfeld besonders die Leistungen Sobolewskis als kirchlicher Bauherr insbesondere mit der Generalsanierung der Auerbacher Pfarrkirche.

Vertrauensvoll zusammen

Ein Vergelt's Gott erntete Sobolewski vom Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken, Franz Eller, von der Vertreterin des Pfarrgemeinderats Birgit Barth, von Oberministrant Justus Frohnhöfer und von Kirchenpfleger Wilhelm Schelz für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diesen Dank erwiderte Sobolewski. Persönliche Verabschiedungen folgten im Pfarrheim Arche.
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