Abschied von Franz Wiese
Verstorben

Schirmitz. (du) Familie, Verwandte, Freunde und Vereine nahmen am Samstag Abschied von Franz Wiese. Pfarrer Thomas Stohldreier zeichnete beim Requiem in der Pfarrkirche das Lebensbild des mit 90 Jahren Verstorbenen nach. Er stammte aus Schulzendorf in Pommern. Nach Kriegseinsatz in Russland, Verwundung und amerikanischer Gefangenschaft kam er im Juli 1945 in die Oberpfalz und heiratete 1946 Maria Ermer aus Enzenrieth. 1958 zog das Paar mit Tochter Regina nach Schirmitz ins Eigenheim am Rosenweg. 1990 verstarb die Ehefrau.

Wiese war über 38 Jahre als Metallarbeiter in Pirkmühle beschäftigt. Der Prediger würdigte auch das Engagement Wieses in den Vereinen.Vor allem bei der CSW-Seniorengemeinschaft sei er an führender Stelle tätig gewesen. Dort schätzte man besonders sein schauspielerisches Talent, das er bei vielen Anlässen unter Beweis stellte. Seine Hobbys seien die Gartenarbeit und seine Kanarienvögel gewesen. So lange es seine Gesundheit erlaubte, sei Wiese stets mit dem Roller unterwegs gewesen.

Bei der Verabschiedung auf dem Kirchplatz würdigten die Vereinsvertreter die Verdienste Wieses. Vorsitzender Thomas Sommer dankte ihm für die Treue zur Feuerwehr seit 1963. Stellvertretender Vorsitzender Herbert Wolf stellte die 36-jährige Mitgliedschaft beim Obst- und Gartenbauverein heraus. Der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft, Oberstleutnant Thomas Lewerenz, erinnerte an die schweren und harten Kriegsjahre des über 44 Jahren treuen Mitglieds, der im Verein den Jüngeren die Kameradschaft vorgelebt habe und für sie ein Vorbild gewesen sei. Schließlich stellte auch Vorsitzender Karl-Heinz Mattes die über 30-jährige aktive Mitarbeit des Heimgegangenen beim OWV lobend heraus.

Kurz notiert Ein Schauspieler, viele Rollen

Luhe-Wildenau. (mue) Ein eindrucksvolles Theaterstück erlebten die Grundschüler mit den Vorschulkindern der Kindertagesstätten Luhe und Oberwildenau. Das Theater "Maskara" aus Ortenburg war in der Turnhalle zu Gast. Einziger Schauspieler war Stefan Knoll, der das dänische Volksmärchen "Der faule Lars und die Prinzessin" zum Besten gab. Obwohl er ganz allein auf der Bühne stand, verstand er es mit seinen selbstgefertigten Ledermasken die Kinder in den Bann zu ziehen. Blitzschnell schlüpfte er von einer in die andere Rolle und veränderte das Bühnenbild mit Vorhängen. Der professionelle Schauspieler verlieh mit Stimme, Mimik, Gesang, Musik und Körperhaltung jeder Figur einen eigenen Charakter. Mit dabei war auch der Elternbeirat, die zu dieser Veranstaltung einen Zuschuss leistete.
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