Abschied von Maria Robl
Verstorben

Schirmitz. (du) Zahlreiche Trauergäste nahmen am Donnerstag Abschied von Maria Robl, die im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben war. Beim Seelengottesdienst in der Jakobskirche zeichnete Pfarrer Thomas Stohldreier den Lebensweg der gebürtigen Schirmitzerin nach. Mit Josef Robl, den sie 1950 heiratete, bekam sie die Söhne Ernst, Gerhard und Josef. Sieben Enkel und fünf Urenkel komplettierten die Familie. Am 11. Februar 2009 verstarb der Ehemann. Wie Stohldreier betonte, hätten christliche Grundsätze und tiefer Glaube das Leben der Heimgegangenen geprägt. Herzensgut, genügsam, dankbar, zufrieden und immer auf Harmonie bedacht, sei sie der ruhende Pol in der Großfamilie Robl gewesen. "Die alljährlichen Familientreffen bereiteten ihr große Freude", sagte Stohldreier.

Die "Kres-Mare", wie sie von den älteren Schirmitzern genannt wurde, war eine hervorragende Köchin und Kuchenbäckerin. Ferner stellte der Seelsorger heraus, dass Maria Robl bis zu ihrer Erkrankung eine fleißige und regelmäßige Kirchgängerin gewesen sei. "Das tägliche Gebet und der Rosenkranz waren ihr eine Herzensangelegenheit. Als sie das Haus nicht mehr verlassen konnte, hat sie die Gottesdienste im Fernsehen verfolgt", wusste der Prediger. Nach einem Klinikaufenthalt 2014 wurde die Verstorbene in den letzten dreieinhalb Monaten zu Hause von Sohn Josef und Schwiegertochter Elisabeth umsorgt und gepflegt. Am Sonntag, 1. März, ist sie friedlich entschlafen. Das Requiem und die Beisetzung umrahmte der Kirchenchor. Vorsitzende Waltraud Schwab dankte für die 40-jährige Treue Robls zum Katholischen Frauenbund.
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