Abschied von Theresia Schönberger

"Sie ist erlöst von den zeitlichen Beschwerden. Jetzt wird sie belohnt für die Liebe zu Gott und zu den Menschen", sagte Pfarrer Adam Nieciecki beim Requiem für Theresia Schönberger. Auch viele Trauergäste aus ihrem Geburtsort Mantel gaben ihr das letzte Geleit.

Nach der Kaufmannsgehilfen-Lehre in der Konsumfiliale Mantel arbeitete sie dort bis 1968. Nach der Heirat von Josef Schönberger verlegte sich ihr Lebensmittelpunkt nach Dürnast. Die Geburt von Doris und Thomas erforderte einen Um- und Ausbau des Eigenheims. Nicht missen mochte Schönberger die geselligen Runden der KAB, der sie über 40 Jahre angehörte. Auch der wöchentlichen Gymnastikstunde blieb sie ungern fern.

Für die fünf Enkel ist die "Oma-Resi-Torte" legendär geworden. Nur durch die beispielhafte Hilfe der Nachbarschafts-Familien Wagner, Miedl, Thiede und Sittl konnte Schönberger bis Ende 2012 zu Hause im geliebten Haus bleiben. Von da an war eine Unterbringung im Haus "Regenbogen" in Kaltenbrunn unumgänglich. Dort empfing sie regelmäßig die Krankenkommunion als Stärkung für ihren schweren Weg. Still, geduldig und klaglos ertrug sie ihr Leid, bis die Kraft nicht mehr reichte.
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