Abschied von wichtigster Stadt

Vermessungsdirektor Anton Hösl hat sich bei Bürgermeister Edgar Knobloch verabschiedet. Ab morgen kann er sich wieder mehr den Vereinstätigkeiten widmen. Hösl hat die neue Karte mit dem Maßstab 1 : 25 000 mit neuem Layout und Einzeichnung von Wander- und Radwegen überreicht. Bild: rgr

Vermessungsdirektor Anton Hösl geht in den Ruhestand. Auch wenn er die letzten Berufsjahre in Weiden verbrachte - Grafenwöhr bleibt Hösls Favorit.

Grafenwöhr. (rgr) Über 30 Jahre war er mit Vermessungsarbeiten beschäftigt, seit 2008 als Leiter des Vermessungsamtes Weiden und seit fünf Jahren als Vermessungsdirektor. Zum 1. Dezember geht Anton Hösl in Ruhestand. Zuvor verabschiedete er sich bei Bürgermeister Edgar Knobloch - denn Grafenwöhr ist nach Worten Hösls die wichtigste Stadt.

An seinem vorletzten Arbeitstag gestand Hösl: "Ich gehe mit gemischten Gefühlen und werde meine Arbeit vermissen, da ich jeden Tag dick drin war. Nun heißt es: von voll auf null!" Bei seinem Besuch im Rathaus blickte Hösl zurück, als die Kataster-Neuvermessung im Oktober ausgeführt wurde.

In den vergangenen beiden Jahren habe er sich auch um die Breitbandversorgung gekümmert. In dieses Verfahren kamen 65 Kommunen. Bis auf zwei Ausnahmen wurden diese auch genutzt.

"Es war eine schöne und angenehme Zeit, mit der Stadt Grafenwöhr beziehungsweise mit dem ehemaligen Bürgermeister Helmuth Wächter und dem jetzigen Bürgermeister Edgar Knobloch zusammenzuarbeiten. Dazu zählt auch der Feldgeschworene Georg Schwindl." Seinen Dank drückte Knobloch mit seinen Abschiedsgeschenken, einem Bierkrug und dem Buch von Gerald Morgenstern über den Truppenübungsplatz, aus. Immerhin sei Grafenwöhr mit dem Truppenübungsplatz die viertgrößte Stadt Bayerns, wenn diese gemeinsam vermessen worden wäre.
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