Abschlussturnier des Bogensportclubs Bärnau
Unkonventionelle Mäusejagd

Erfolgreich am Bison waren (von links) Kerstin Fischer (BSC-Bärnau), Gabi und Helmut Haimerl, Michael Haimerl und Franz Kreuzer (FC-Altrandsberg). Bild: hfz

Ein Schuss mit Pfeil und Bogen vom Pferd mit einer 180 Grad Drehung des Schützen. Das Ganze bergauf auf einen Braunbär. Eine Szene wie aus einem Indianerfilm. Beim Abschlussturnier des Bogensportclubs Bärnau war das nur einer von vielen Schüssen auf diverse Tierfiguren.

81 Teilnehmer waren am Wochenende zum 3D-Abschlussturnier des Bogensportclubs Bärnau auf dem Parcours in Naab angereist. Der war so angelegt, dass jeder auf seiner Runde zwei Mal am Verpflegungsstand vorbei kam, um sich mit Getränken und Essen zu versorgen. Hier wurde auch der Glücksschuss absolviert.

Total begeistert zeigten sich die Schützen vom springenden Tiger. Auch der Luchs mit seinem Jungen kam hervorragend bei den Bognern an. Nicht für jeden geeignet war der Schuss vom Pferd, 180 Grad nach hinten bergauf, auf den stehenden Braunbären. Hier hatten einige Schützen doch arge Probleme.

Die Mäuse und Ratten in der "Schuttgrube" hatten es ebenfalls in sich. Hier verfehlte so mancher Pfeil sein Ziel und traf den Eimer. Die Erdmännchen vor der großen Baumwurzel waren auch nicht ohne. Zwar hoch aufgerichtet, dafür mit nur sehr schmaler Silhouette, boten sie kein leichtes Ziel. Baumdrache und Graureiher waren da schon leichter zu treffen. Beim sich bewegenden Drachen-Mobile waren die Intuitivschützen klar im Vorteil. Das Mammut war allein von seiner Größe her kaum zu verfehlen. Ein Höhepunkt des Turniers war das Eichhörnchen-Duell. Hier schossen immer zwei Bogenschützen gegeneinander. Der Bessere erhielt die Punkte, der andere ging leer aus. Auch der Leopard machte es den Schützen nicht leicht. Dicht an den Boden gekauert, flogen viele Pfeile darüber hinweg.

Der wippende Adler war wieder ganz nach dem Geschmack der Instinktivbogner. Nur wer schwindelfrei ist, kann gut beim Schuss vom Hochstamm abschneiden. Frei stehend in 1,5 Metern Höhe, war das für manchen eine Herausforderung. Bei den Bremer Stadtmusikanten hatten die Schützen die Qual der Wahl. Kleines Ziel mit viel Punkten oder vermeintlich großes Ziel mit weniger Punkten galt es hier zu treffen. Frischling und Geier waren die Ziele für die Schnellschützen. Der erste Schuss auf den Frischling löst dabei den Mechanismus des Geiers aus und bringt ihn in Schwung. Nicht jeder brachte bei dieser Aufgabe seinen zweiten Schuss ins Ziel. Liegender Bison am Hang, jagende Wölfe und der Naaber-Drache waren weitere Ziele.
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