Abstiegsangst im Teilkreis Weiden

Wäre jetzt Saisonschluss in der Bezirksliga Nord, müssten gleich drei Vertreter des Teilkreises Weiden in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Während für den SC Luhe-Wildenau (16. Platz/1 Punkt) keine Hoffnung besteht, sollten der SV Kulmain (15./5) und SVSW Kemnath (14./11) dringend in die Gänge kommen.

Weiden. (af) Zu dem gefährdeten "Weidener" Trio gesellt sich genau genommen auch die SV Grafenwöhr (12./11). Die Solter-Truppe steckt genau so tief im Schlamassel und muss nach der 1:2-Pleite bei der SpVgg Vohenstrauß (8./16) dringender denn je Punkte einfahren. Ausgerechnet in dieser heiklen Situation kreuzt am 12. Spieltag mit dem SV Sorghof (1./28) der Spitzenreiter im Grafenwöhrer Sportzentrum auf. Die Gäste sind seit dem 8. August - 0:3 gegen SV Schwarzhofen (2./26) - ungeschlagen und wollen ihre Erfolgsserie auch in der Garnisonsstadt fortsetzen.

Eine Weg weisende Aufgabe haben die Kemnather vor sich. Im Aufsteigerduell beim nur einen Punkt besser gestellten SV Freudenberg (12./11) darf sich das Team von Coach Markus Sebald keine Niederlage leisten. Mut machen sollte die gelungene Aufholjagd zuletzt beim 2:2 gegen die DJK Ensdorf (4./22), als man einen Zwei-Tore-Rückstand wettmachte.

Nur ein Dreier aus elf Spielen ist eindeutig zu wenig, um die Klasse zu halten: Der SV Kulmain muss endlich einmal ranklotzen und gegen den 1. FC Schwarzenfeld (7./16) in den Angriffsmodus schalten, um nicht vorentscheidend abgehängt zu werden. Zumal mit dem SV Hahnbach (13./11) ein mitgefährdeter Konkurrent gegen den abgeschlagenen SC Luhe-Wildenau sein Habenkonto aufstocken wird.

Beim 11:1-Kantersieg in Oberwildenau hat die Offensive des SV Schwarzhofen ihre derzeit prächtige Form unter Beweis gestellt. Für Übermut besteht jedoch kein Anlass. Vor der Heimaufgabe gegen den SC Katzdorf (10./13) ist Trainer Adolf Götz bestrebt, das zweistellige Ergebnis des letzten Spieltags aus den Köpfen seiner Spieler zu verbannen.

Mit dem 1:1 beim FV Vilseck (5./20) hat die SpVgg Pfreimd (6./18) ihren guten Mittelfeldplatz behauptet. Nun folgt die zweite Auswärtsprüfung auf dem Fuß. Mit einem Unentschieden könnten sich die Pfreimder erneut anfreunden, da sich der Gegner FC Amberg II (3./26) heuer zu einem Titelanwärter emporgeschwungen hat. Mit vier Siegen in den letzten sechs Partie hat sich die SpVgg Vohenstrauß (8./16) ins Mittelfeld katapultiert. Ob der Weg weiter nach oben führt, wird sich am Samstag zeigen. Beim TSV Detag Wernberg (9./13) treffen die Rot-Weißen auf einen Gegner, der bei einer Niederlage sorgenvoll in die Zukunft schaut.

12. Spieltag

Samstag, 16 Uhr: TSV Detag Wernberg - SpVgg Vohenstrauß. Sonntag, 15 Uhr: SV Grafenwöhr - SV Sorghof, SV Freudenberg - SVSW Kemnath, DJK Ensdorf - FV Vilseck, FC Amberg II - SpVgg Pfreimd, SV Hahnbach - SC Luhe-Wildenau, SV Schwarzhofen - SC Katzdorf, SV Kulmain - 1. FC Schwarzenfeld
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.