Abstiegskampf vorerst kein Thema mehr für FEB Amberg
Mit Zauberwürfen

Einen hart umkämpften, aber verdienten 5:3-Sieg landete Kegel-Bundesligist FEB Amberg am Samstag beim Gastspiel in Zwickau. Mit hervorragenden 3668 Kegel verpassten die Oberpfälzer dabei nur denkbar knapp den Mannschaftsbahnrekord. Nach Siegen gegen die drei Konkurrenten Peiting, Lonsee und eben Zwickau und dem Überraschungserfolg gegen Schwabsberg sowie acht Punkten Vorsprung ist das Thema Abstiegskampf in Amberg fürs Erste beendet.

Den Grundstein für den Erfolg legte das Amberger Startpaar. Rainer Sattich und Jürgen Zeitler agierten fast pausenlos druckvoll und ließen Patrick Hirsch und Ingo Penzel nie zur Entfaltung kommen. Höhepunkt dabei waren die überragenden 193 Kegel Zeitlers im zweiten Satz. Der Angriffswirbel der Amberger lähmte die Hausherren, so dass am Ende zwei klare 4:0-Erfolge für FEB standen. Sattich hatte Penzel mit 622:574 ebenso klar im Griff wie Zeitler seinen Widersacher Hirsch mit dem Weltklasseresultat von 667:596. Vom dicken 119-Kegel-Polster sollte FEB noch großen Nutzen ziehen.

Denn in der Mitte hatte Andreas Schwaiger gegen Lars Pansa wenig zu bestellen. Mit Ausnahme einiger weniger guter Phasen agierte der Amberger zu fahrig und unterlag klar mit 1:3 (572:615). Matthias Hüttner hatte mit dem stärksten Zwickauer, Daniel Grafe, eine undankbare Aufgabe vor der Brust. Doch der Amberger machte seine Sache ausgezeichnet. Zwar unterlag auch er mit 1:3, aber mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 629 Kegel hielt der gegen Grafe (641) den Schaden in Grenzen. Dennoch war der Vorsprung auf 64 Kegel geschmolzen.

Und das Zwickauer Schlusspaar knüpfte zunächst nahtlos an die Aufholjagd an. Daniel Beier fand nicht gut ins Spiel, Bernd Klein machte seine Sache etwas besser. Dennoch schmolz der Amberger Vorsprung kontinuierlich und Mitte des dritten Satzes kippte die Bilanz erstmals ins Minus. Doch just im schwierigsten Moment zeigten die Amberger Moral, setzten zu einem Zwischenspurt an und gingen wieder mit 40 Kegeln in Führung. Zwickau versuchte alles, doch als sich beide Amberger zu Beginn des letzten Abräumens mit Zauberwürfen aus schwierigen Situationen retteten, verebbten die Attacken. Klein siegte mit 3:1 (599:583) gegen Andre Giller, da tat das 0:4 (579:620) von Beier gegen Torsten Scholle nicht mehr weh.
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