Abzeichen in Silber und Bronze für sieben Kinder
Sichere Schwimmer

Jugendwart Thomas Graf, Schwimmmeister Max Wagner und Technische Leiterin Christine Fleischmann von der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck (hinten von links) freuten sich mit den Kindern, die bei zwei Terminen im Riedener Freibad ihre Prüfungen ablegten. Bild: sön
(sön) Deutschland erlebt einen tropischen Sommer - und das hat auch Schattenseiten: Meldungen über tödliche Badeunfälle häufen sich. Offenbar können immer weniger Menschen gut schwimmen. Max Wagner, Schwimmmeister im Riedener Freibad, freute sich deshalb über eine Aktion des Ferienprogramms, die das ändern sollte.

Gemeinsam mit Jugendwart Thomas Graf und der Technischen Leiterin Christine Fleischmann von der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck nahm er die Prüfungen für das Deutsche Jugendschwimmabzeichen ab. "Wenn Kinder den Jugendschwimmer in Bronze oder Silber absolviert haben, kann man davon ausgehen, dass sie sichere Schwimmer sind", betonte er.

Die Abzeichen stellten einen Anreiz dar, Schwimmen zu gehen. Die Kinder sollten vor allem Spaß im Wasser haben, sich gern und furchtlos darin bewegen. Angst vor Wasser sei das größte Hindernis: "Wer die erst einmal hat, dem ist sie nur schwer abzugewöhnen."

Bereits vor einigen Wochen hatten drei Kinder im Freibad die Prüfungen zum Deutschen Jugendschwimmabzeichen in Bronze oder Silber absolviert. Nun traten weitere vier Bewerber zwischen acht und elf Jahren an. Leopold Oppel, ein kleiner Campinggast aus München, legte das Seeräuber- und das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze ab. Nora Baumann aus Rieden und Tanja Käßner aus Kümmersbruck nahmen Bronze in Angriff, Maja Fleischmann aus Rieden wagte sich an Silber heran.

Alle vier bewältigten die Aufgaben mit Erfolg. "Eine tolle Leistung" lobte Schwimmmeister Max Wagner, als er ihnen die Abzeichen, Nadeln und Urkunden überreichte.
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