ADAC sensibilisiert Schüler für den "toten Winkel"
Gefahr lauert

"Da passt ja eine ganze Klasse hinein!" Alles über die Problematik "Toter Winkel - Todes Winkel " im Straßenverkehr erfuhren die Grundschüler der Landgraf-Ulrich-Schule Pfreimd auf anschauliche und praktische Weise durch den ADAC Nordbayern. Bild: ee
Pfreimd. (ee) "Wenn ich den Busfahrer im Spiegel nicht sehen kann, kann er mich auch nicht sehen!" Auf diesen einfachen Satz kann man das Problem "Toter Winkel beim Bus oder Lkw" zusammenfassen. Um die Kinder zu sensibilisieren und vor schlimmen Unfällen zu bewahren, veranstalteten die Landgraf-Ulrich-Grundschule und der ADAC Nordbayern Verkehrserziehung der ganz besonderen Art.

Schließlich sterben jedes Jahr viele Radfahrer und Fußgänger bei Unfällen mit rechts abbiegenden Bussen oder Lastwagen, nicht selten an Ampeln. Um die Pfreimder Kinder aufzuklären und zu schützen, war Franziska Hebecker vom ADAC Nordbayern in den Betriebshof des Busunternehmens Vogl gekommen, als alle Dritt- und Viertklässler in praktischen Unterrichtsstunden eindrucksvoll erfuhren, was der "Tote Winkel" eigentlich ist und wie man sich im Verkehr richtig verhält.

An einem Schulbus und mittels einer ausgelegten Folie wurde allen klar, wie groß dieser "Tote Winkel" eigentlich ist. Kinder durften auf dem Fahrersitz Platz nehmen, in den Fahrerspiegel blicken und sie sahen von all ihren Klassenkameraden im "Toten Winkel": nichts! "Da passt ja die ganze Klasse rein und der Fahrer kann niemand sehen!", lautete das verblüffende Ergebnis. Da war allen klar: "Toter Winkel - Todes Winkel!" Da hilft nur eins: "Blickkontakt schafft Partnerschaft!" Und lieber bei Unsicherheit auf die Vorfahrt verzichten und am Leben bleiben.
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