Änderungen in den Sturmreihen

Torjubel bei den Blue Devils: Das wollen nicht nur die Fans, sondern auch Markus Berwanger häufiger sehen. Deshalb versucht es der Weidener Trainer mit Änderungen bei den Sturmreihen. Bild: Gebert

Nach der Deutschland-Cup-Pause nehmen die Blue Devils den Spielbetrieb wieder auf. Verteidiger Marius Pöpel kehrt nach seiner Gehirnerschütterung ins Team zurück.

Weiden. (gb) Die Blue Devils (9./12 Punkte) bekommen es am Freitag um 20 Uhr beim ERC Sonthofen (8./12) und am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) in der Hans-Schröpf-Arena gegen den EV Landshut (6./17) mit zwei direkten Konkurrenten aus dem Tabellenmittelfeld zu tun. Das sind zwei unangenehme Aufgaben für das Team von Trainer Markus Berwanger. Bei den Allgäuern gab es am Dienstagabend einen Wechsel auf der Kommandobrücke und die Niederbayern scheinen nach dem DEL2-Lizenzentzug in der Liga angekommen zu sein. "Die Landshuter haben sich stabilisiert und das Ziel lautet nach wie vor Aufstieg", kennt Berwanger die Vorgaben des Traditionsvereins.

Die Blue Devils haben die Pause mit harter Trainingsarbeit überbrückt. "In der ersten Woche hatten wir ein kleines Trainingslager, diese Woche hat die ganze Mannschaft sehr dynamisch und zielgerichtet gearbeitet. Vor allem am Abschluss, denn da müssen wir gefährlicher werden", weiß Berwanger. Das Wochenende dazwischen hatten seine Spieler frei, was der Coach als sehr wichtig bezeichnete: "Etwas Abstand, zwei, drei Tage nicht im Stadion, das ist auch gut für den Kopf."

Siller mit den Ausländern

Berwanger hat in zwei Sturmformationen Änderungen angekündigt. Im zweiten Block stürmt Philipp Siller mit den Ausländern Jacob Laliberte und Lubomir Vaskovic, dafür rückt Marcel Waldowsky in die dritte Reihe zu Michael Kirchberger und Veit Holzmann. In der Abwehr feiert Marius Pöpel sein Comeback an der Seite von Ralf Herbst. Für Pöpel schließt sich in Sonthofen der Kreis, denn die Gehirnerschütterung hatte er am 2. Oktober beim 3:4 im Heimspiel gegen die Allgäuer erlitten. Zwischen den Pfosten setzt Berwanger auf Fabian Hönkhaus. Verzichten muss der Coach auf den erkrankten Verteidiger Lukas Salinger.

Sonthofen feuert Dave Rich

Der ERC Sonthofen trennte sich am Dienstagabend von Trainer Dave Rich. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt der Sportliche Leiter Jogi Koch das Kommando. Berwanger schließt nicht aus, dass es bei den Allgäuern Änderungen in taktischer Hinsicht gibt. Unter der Regie von Rich war der ERC mit 53 Gegentreffern die "Schießbude" der Liga, erzielte aber hinter dem Spitzenduo Regensburg und Selb (beide 52) die meisten Tore (44). Den Löwen-Anteil an dieser Ausbeute hat der Kanadier Jordan Baker, der mit 27 Punkten die Scorerwertung und mit 13 Treffern die Torschützenliste anführt. Bakers Landsmann, Ex-Devil Craig Voakes, hat 14 Punkte (7/7) auf dem Konto.

Der EV Landshut brauchte einige Zeit, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Unter anderem gab es am vierten Spieltag eine 2:5-Heimpleite gegen die Blue Devils. Doch vor der Länderspiel-Pause zeigte die Formkurve nach oben. Bei den Siegen gegen die Bayreuth Tigers (4:0) und in Schönheide (3:0) blieb die Mannschaft von Trainer Toni Krinner sogar ohne Gegentor.

Aufgebot Blue Devils: Hönkhaus, Huber - Herbst, Pöpel, Willaschek, Ketterer, Schreier, Synowiec, Turnwald, F. Zellner - Wiecki, Jirik, Ortolf, Siller, Laliberte, Vaskovic, Waldowsky, Kirchberger, Holzmann, Schopper
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