Ärger verflossen

Architekt Josef Schöberl (rechts) übergibt symbolisch einen großen Schlüssel an Landrat Andreas Meier. Bild: rn

Die Trockenzeit der Schwimmhalle am Gymnasium ist nun auch für die Öffentlichkeit vorbei. Nach langer Generalsanierung steht die Schwimmhalle Eschenbach wieder zur Verfügung.

Eschenbach. (rn) Nach knapp zweijähriger Bauzeit an Gebäude, technischen Anlagen und Außenanlage übergab Architekt Josef Schöberl im Beisein von Kommunalpolitikern, Schulleitern und Firmenvertretern in einem symbolischen Akt den Schlüssel an Landrat Andreas Meier. Mit dem Durchschneiden eines weißblauen Bandes gaben sie das Bad rechtzeitig zum Schulbeginn auch für die Öffentlichkeit frei.

Für Meier ist das generalsanierte Bad "ein Musterbeispiel für eine sinnvolle und nachhaltige Investition für die Zukunft der Schulen". Er begründete die längst fällige und notwendige Maßnahme an der etwa 40 Jahre alten Schwimmhalle mit starken Bauwerkschäden und Mängeln an den technischen Anlagen.

Als Vertreter der Bezirksregierung beklagte Regierungsrat Reinhold Demleitner die besorgniserregende Zunahme von Nichtschwimmern. Hier müsse gegengesteuert werden. Der Freistaat habe die Maßnahme daher mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

Von einem krönenden und würdigen Abschluss der Baumaßnahme, "der einzigen und richtigen Entscheidung", sprach Schöberl. Den Grund für "so manchen Ärger in der Bauzeit und eine Überraschung nach der anderen" sah der Planer in der schlechten Bausubstanz. Er gab Einblicke in die Phasen der Sanierung, durch die für 4,8 Millionen Euro ein "Highlight in der Schullandschaft Eschenbach und über die Region hinaus" geschaffen worden sei.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.