Afghani zurück in die USA, Tscheche Mika spielt
Wechsel im Kasten der Schwarzenfelder

Lukas Mika ist neuer Torwart der Schwarzenfelder. Bild: mr
Schwarzenfeld. (mr) Wenn seine Teamkameraden am Samstag bei der Sportvereinigung Grafenwöhr auflaufen, wird Afghani schon im Flugzeug sitzen - Richtung USA. Adam Afghani, bisheriger Torwart beim Bezirksligisten, kehrt in seine Heimat zurück. "Er arbeitet als Zivilbeschäftigter bei der Army, jetzt hat er dort in den Staaten einen neuen Job bekommen", erklärt Trainer Wolfgang Stier. Am Samstag stand der 26-jährige Afghani zuletzt im Tor der Schwarzenfelder. "Wir hätten ihm gerne einen schöneren Abschied bereitet, aber wir haben gegen Vohenstrauß leider verloren", sagt der Coach, der Afghani als "überragenden Typen" auf und neben dem Platz lobt: "Das ist schon ein herber Verlust für uns."

Afghani war vor knapp eineinhalb Jahren vom damaligen Bayernligisten FC Amberg, bei dem er die Nummer zwei war, nach Schwarzenfeld gekommen und half kräftig mit, den sofortigen Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen.

Ersatz für Afghani gibt es schon. Der Tscheche Lukas Mika ist seit einigen Wochen beim 1. FC, hatte auch schon erste Einsätze. Der 20-Jährige kommt vom Erstligisten FK Teplice. "Er hat dort in der Jugend auch höherklassig gespielt", berichtet Stier, der über Kontakte nach Tschechien zu diesem Torwart gekommen ist. Mika wohnt wie Jaroslav Filinger in Pilsen, beide reisen immer zusammen zum Training an. Mika fehle zwar noch etwas die Erfahrung, erklärt der Trainer, aber der Tscheche sei ein sehr guter Keeper.
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