Ahornberger klagen der CSU ihr Leid mit Hundehaufen
Haltestelle versaut

Schon der erste Wortbeitrag beim CSU-Bürgergespräch fand die größte Zustimmung unter den Teilnehmern - die nach dem Winter immer auftauchenden Hundekothaufen. Diese sind vor allem auf der Straße von Ahornberg aus Richtung Sportheim sowie von dort aus in Richtung des Sandlbauer-Anwesens zu finden.

Die Strecke ist auch ein beliebter Wanderweg rund um Ahornberg. Die Bürger berichteten im Feuerwehrhaus, dass sogar im Buswartehäuschen im Ort, wo die Kinder auf den Schulbus warten, vor kurzem ein solcher Haufen entfernt werden musste.

Namen nennen

Viele Hundebesitzer halten sich an die Vorgaben der Gemeinde, die Hinterlassenschaften umgehend wieder zu entfernen, betonten die Zuhörer. Allerdings nicht alle, was umso ärgerlicher sei, da sie auch ein schlechtes Bild auf die anderen vorbildlichen Halter werfen würden. Bürgermeister Heinz Lorenz erinnerte an die Ende 2008 erlassene Verordnung der Gemeinde über das Halten von Hunden. Die Besitzer der Vierbeiner seien dazu verpflichtet, Hundekot ohne Aufforderung unverzüglich auf eigene Kosten zu beseitigen. Wer dagegen verstoße, könne mit einer Strafe von bis zu 1000 Euro belangt werden. Der Bürgermeister versprach, auf diesen Missstand wieder hinzuweisen und bat darum, dass ihm Namen der betroffenen Hundebesitzer zugetragen werden, damit er diese darauf ansprechen kann.

Ebenso kam es wieder zu vereinzelten Winterschäden, die meist durch den Schneepflug verursacht wurden und die nach dem Wegtauen des Schnees erst sichtbar wurden. Hierfür könne der Fahrer aufgrund des fehlenden Frostes nur wenig, betonten die Redner ausdrücklich. Auch hier sicherte der Bürgermeister zu, für Ausbesserungen bei den genannten Stellen zu sorgen. Ebenso sprach er die derzeit laufenden Baumschnittaktionen an Straßen und Wege im Gemeindegebiet an.

Weiter ging Heinz Lorenz auf die neue Aufgabenverteilung innerhalb der Gemeindeverwaltung sowie beim Bauhof ein. Ganz bewusst sei wieder eine Trennung zwischen dem Bürgermeisteramt und dem Geschäftsstellenleiter der Gemeinde, Wolfgang Kilgert, herbeigeführt worden. Dieser habe die Arbeit des Bürgermeisters mit zu überwachen, was zuvor eher problematisch gewesen, da beide Ämter ein und dieselbe Person ausgeführt habe. Nach knapp einer Stunde beendete Vorsitzender Lothar Porst die Diskussion und bedankte sich für die Wortmeldungen.
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