Aktive fahren vier Einsätze

Langjährige Mitglieder zeichnete die Feuerwehr Wernersreuth bei der Jahreshauptversammlung aus. Von links Vorstand Walter Brucker, Hans Schmaus, Lorenz Eckstein, Werner Stark, Karl Forster, Thomas Fröhlich, Kommandant Klaus Frank, stellvertretender Kommandant Manuel Brucker und Bürgermeister Klaus Meyer. Bild: fsc

Der Dank für die vielfältigen Dienste. Der Respekt vor der Einsatzbereitschaft. Und ein gewisser Stolz auf die Jugend - dies alles bildete den "roten Faden" bei der Zusammenkunft der Feuerwehr.

Gut 50 Prozent der 126 Mitglieder, beinahe alle in Uniform, waren zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte Eckstein gekommen. Dem Treffen ging ein Gedenkgottesdienst mit "Feuerwehrpfarrer" Pater Hans Junker voran. Vorsitzender Walter Brucker verwies auf die beiden Neuaufnahmen - Gerhard Grötsch und Marco Härtl. 27 Leute seien als aktive Feuerwehrleute gemeldet, darunter vier weibliche und zehn Feuerwehranwärter (3 weiblich).

Bei Jubiläen der Nachbarn

Walter Brucker wusste von drei Vorstandssitzungen, elf Veranstaltungen und 14 "runden" Geburtstagen. Die Besuche bei den Jubiläen der Feuerwehren Kondrau und Pfaffenreuth, die Brandschutzwoche und die Besprechung der Vorstände und Kommandanten der Gemeindefeuerwehren waren dabei zentrale Punkte. Kommandant Klaus Frank berichtete von vier Einsätzen, die neben einem "Kleinbrand" in Motzersreuth vor allem bei der Beseitigung von Schäden nach Sturm und Überflutung einen enormen Einsatzwillen gezeigt hatten. So waren beim Unwetterschaden im September 28 Einsatzkräfte mit vier Traktoren vor Ort. Hier seien Zusammenarbeit und Zusammenhalt hervorragend, der Einsatz der Feuerwehrjugend beispielhaft gewesen, so der Kommandant. Die Übungen seien gut besucht worden, hieß es weiter. Besonders die von der örtlichen Wehr geleitete Großübung mit 77 Einsatzkräften aus sieben Feuerwehren, habe, nach vielen Äußerungen der Führungskräfte, den guten Ausbildungsstand gezeigt.

Starker Nachwuchs

"Ich bin richtig stolz auf unsere Jugend", meinte Klaus Frank, der von mehr als zehn Übungsteilnehmern und dem Wissenstest mit elf Jungfeuerwehrleuten (prozentual die stärkste Gruppe im KBM-Bereich) erzählte.

Bürgermeister Klaus Meyer - er ist selbst aktives Feuerwehrmitglied und möchte dies auch künftig bleiben - sagte Dank für die vielen Dienste und würdigte respektvoll die Einsatzbereitschaft. Die gut 22 000 Euro Ausgaben der Gemeinde für die Feuerwehren seien "wirklich" notwendig und förderten die Integration innerhalb der Dorfgemeinschaften. (Info-Kasten)
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