Aktive Gegenwehr

Was will der Klinikleiter konkret dagegen tun? Emmerich gibt zu: "Zwei Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung alleine werden an den Vorgaben der Bundesgesundheitspolitik nicht viel ändern können." Wichtig sei jetzt eine kontinuierliche Aufklärung der Bevölkerung und das politische Gespräch auf allen Ebenen.

Über die Klinik-Kompetenz-Bayern laufen eine "Aktive Mittagspause" als Protestveranstaltung, ein Parlamentarischer Abend im Landtag und eine Regionalkonferenz Oberpfalz Nord in Weiden. "Ich selber führe Gespräche mit der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Landtags, schreibe an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bzw. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und kläre seit neuestem in einem Fachbuch über die Missstände des Gesundheitswesens auf."

Landrat Richard Reisinger, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landkreistags, stehe uneingeschränkt hinter St.-Anna-Krankenhaus und St.-Johannes-Klinik. "Das stationäre Leistungsangebot in der Region Amberg-Sulzbach einschließlich der Stadt Amberg ist ein gewaltiges Stück Lebensqualität - da sind sich Vorstand und Landrat völlig einig!" (ge)
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