Albert Köstler bringt bei der Waldbesitzervereinigung Windkraftanlagen ins Gespräch
Nur auf Wunsch der Kommunen

Albert Köstler stellte provokante Fragen. Wie viele Windkraftanlagen im Bereich des Forstbetriebs Waldsassens stehen, wollte der Neualbenreuther Altbürgermeister wissen. Und ob die Erträge die Einnahmen aufbesserten.

Beim Treffen der Waldbesitzervereinigung Waldsassen-Neualbenreuth wollte Köstler auch wissen, was mit dem vielen Geld passiere, dass die Forstbetriebe erwirtschaften. "Wandert dieses Geld über den Länderfinanzausgleich nach Berlin, damit dort die Kinder kostenlos in den Kindergarten gehen können ?"

Weiter verwies Köstler darauf, dass sehr viel Totholz im Wald herumliege, "Man bricht sich beim Sammeln der Preisel- und der Heidelbeeren fast die Beine", so Köstler. Forstdirektor Gerhard Schneider verwies darauf, dass in seinem Waldbereich drei Windkraftanlagen stehen - alle in Oberfranken. Windkraftanlagen würden nur auf ausdrücklichen Wunsch der Kommunen aufgestellt werden. Zu den Milliardengewinnen des Forstes sagte er, das der Forstbetrieb nur die Normen die der Freistaates Bayern erfülle. Was diese dann mit den Geldern mache, darauf habe er keinen Einfluss. "Das geht uns nichts an, das ist Sache der Politik,."

Zum Totholz sagte Schneider, man könne nicht überall sein. Es würden Prioritäten gesetzt. Es gebe aber auch Flächen, wo Totholz absichtlich liegen gelassen werde.
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