Albert Nickl feiert im Kreise seiner Familie seinen 80. Geburtstag - auch im Alter noch ein ...
"Ungebrochen arbeitsam und emsig"

Albert Nickl (vorne Mitte) feierte mit seiner Familie, Freunden und Bekannten seinen 80. Geburtstag. Bild: hia
Der landwirtschaftliche Hof war und ist sein Leben. Ungebrochen arbeitsam und emsig feierte Albert Nickl am Sonntag im Kreise seiner Familie, Nachbarn und Freunde seinen 80. Geburtstag.

Sie alle kennen ihren Albert nicht anders: wenn er eine Schaufel in der Hand hat, macht er den Jungen noch etwas vor, auch wenn er sich so manchen Schmerz verkneifen muss. Es vergeht kein Tag, an dem der Naturbursche nach dem ausgiebigen Blick in die Tageszeitung nicht auf den Feldern mit dem Fahrrad unterwegs ist, um nach dem Rechten zu sehen.

Auch sieht man ihn immer wieder auf dem Bulldog auf den Weg zum Holzmachen in den Wald. Selbst ein Schulterbeinbruch konnte ihn vom Glockenläuten nicht abhalten. Am 20. September 1935 in Roslas 3 geboren, wuchs der Jubilar als ältester Sohn des Landwirtsehepaars Christoph und Maria mit seinen beiden Geschwistern Erna und Hermann auf.

In Mockersdorf besuchte er die Schule und die Kirche. Das Geburtstagskind erinnert sich noch genau, wie es jahrelang zu Fuß bei Wind und Wetter über Guttenthau nach Mockersdorf zum Unterricht und Ministrantendienst ging.

Ackerbau und Viehzucht bestimmten von Kindesbeinen an sein Leben. An der Landwirtschaftsschule in Kemnath lernte er dafür das Rüstzeug. Dies war umso hilfreicher, da sein Vater früh erkrankte und für Nickl hieß, auf dem elterlichen Hof mitzuarbeiten. Ihn übernahm er 1968 mit 33 Jahren, baute ihn in den siebziger Jahren weiter aus und modernisierte ihn. Die Nickls gehören zu den bekanntesten Kartoffel- und Saatgutvermehrern in der Region. Sein gediegenes Fachwissen brachte er über Jahre als Beisitzer im Verein Landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen ein.

Seine geliebte Hedwig, geborene Deubzer aus Plössen, schenkte ihm die beiden Kinder Stefan und Maria, die zusammen mit den Enkelkindern Laura und Lukas, Sandro, Julian und Anja sowie dem Patenkind Alfred Gmelch Ortlesbrunn gratulierten. Seine politische Heimat hat Albert Nickl in der Christlich-Sozialen Union. Seit 58 Jahren gehört er dem Ortsverband an. Grund genug für Vorsitzende Simone Walter, Stellvertreter Dr. Wolfgang Hübner sowie Kreisrat Günther Vogel dem Jubilar für diese einzigartige Treue und sein Engagement zu danken. Sonntägliche Pflicht ist für Albert Nickl auch der Gottesdienstbesuch. Pfarrer Sven Grillmeier überbrachte ihm die Glückwünsche der Pfarreiengemeinschaft. Zudem gratulierte Bürgermeister Manfred Porsch und Abordnungen der Krieger- und Soldatenkameradschaft und der Feuerwehr.
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