Alfred und Renate Kowal feiern goldene Hochzeit
"So kann's bleiben"

Sich über das gemeinsame Leben freuen und mit Zufriedenheit und großer Dankbarkeit jeden gemeinsamen Tag angehen, das schafft das Ehepaar Renate und Alfred Kowal seit 50 Jahren. Jetzt wurde im Hause Kowal goldene Hochzeit gefeiert. Kinder und Enkel sowie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (rechts) gratulierten. Bild: dob
Altenstadt. (dob) Auf dem Teenager-Ball im Kellerhäusl in Floß hatten sich Alfred Kowal und Renate Völkl vor über einem halben Jahrhundert verliebt. Exakt am Freitag vor 50 Jahren fand die kirchliche Trauung in der Pleysteiner Kreuzbergkirche statt, nachdem sie tags zuvor bereits in Altenstadt bei Bürgermeister Karl Dirscherl die standesamtliche Trauung gefeiert hatten.

Renate (69) und Alfred (71) Kowal gehen seither Seite an Seite durchs Leben, sind hochzufrieden und fühlen sich pudelwohl. "So kann's auch die nächsten zehn Jahre bleiben", wünschen sich die beiden weiter Gesundheit und Vitalität. Ihre Kinder Thomas und Margit schenkten dem Jubelpaar fünf Enkel, die ihren Großeltern zum Ehrentag gratulierten.

Als Installateur, zuletzt bei der Firma Eisen Kreiner in Weiden, verdiente Alfred Kowal den Lebensunterhalt, zu dem auch Ehefrau Renate mit ihrer Arbeit bei Grundig und später im BRK-Haus in Pleystein beitrug. Mit seinen Eltern und Geschwistern kam Alfred Kowal mit einem Jahr nach der Vertreibung aus der schlesischen Heimat nach Altenstadt. Zu jung, um sich an diese Zeit erinnern zu können, fühlt er sich als waschechter Altenstädter. Das 1957 erbaute Haus im Tannenweg wurde in den 70er Jahren angebaut. Während sich Renate Kowal in einer Frauengruppe gerne zu regelmäßigen Wanderungen trifft, unternimmt Alfred Kowal mit einer Männerrunde ausgiebige Streifzüge durch die Natur. Langweilig wird es den Kowals nie, denn Tochter Margit betreibt in Unterrehberg die Gastwirtschaft und Pension "Zum Waldler-Franz". Da kommt Hilfe der Eltern immer recht.

Beste Stimmung kam bei der Familienfeier mit Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auf, der die Gastfreundschaft der Familie sehr schätzt. Segenswünsche überbrachte Dekan Alexander Hösl. Er durfte sich ein ausgiebiges Weißwurstfrühstück schmecken lassen.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.